Fast wie im Zelt

Das „Wiesnzelt am Stiglmaierplatz“ ist eine der Adressen für Après-Wiesn-Fans. Wenn die Allgäuer Band "Barfuss" auftritt, herrscht eine Stimmung wie auf dem Oktoberfest.
| tba
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Bis zu 2300 Gäste passen zur Wiesnzeit in den Löwenbräukeller, ein Teil davon in den Festsaal (o.), der von der Band „Barfuss“ bespielt wird.
ho Bis zu 2300 Gäste passen zur Wiesnzeit in den Löwenbräukeller, ein Teil davon in den Festsaal (o.), der von der Band „Barfuss“ bespielt wird.

Wenn die Wiesn-Kapelle aufhört zu spielen, irgendwann gegen 22.30 Uhr, dann ist das dem einen oder anderen einfach noch zu früh. Gerade jetzt, denkt er, wo die Stimmung doch so gut ist – oder, sagen wir: so ausgelassen. Dann stellt sich Jahr für Jahr, Tag für Tag, wieder mal die immergleiche Frage: Und was machen wir jetzt?

Klar ist: In unzähligen Bars und Clubs wird weitergefeiert, doch nicht selten kommt die Schlagermusik aus der Dose und das Bier in diesen klitzekleinen 0,5-Liter-Gläsern. Nicht so im Löwenbräukeller. In den vergangenen Jahren hat der sich zu einer der Top-Adressen für After-Wiesn-Fans entwickelt.

Bei der „Almdudler After-Oktoberfest-Party“, die während der Wiesn von montags bis samstags ab 22 Uhr stattfindet, wird zu Clubmusik im Bennosaal gefeiert, im Turmstüberl und auf der Außenterrasse. Die Tickets hierfür kosten regulär 10 Euro. Neu ist heuer ein VIP-Paket im abgetrennten Sitzbereich für vier Personen und 180 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer), inklusive Hostessen-Service und einer Flasche Gin, Wodka, Rum oder Prosecco.

Doch was den Löwenbräukeller in der Wiesnzeit zu einer ganz besonderen Adresse macht, ist das, was seit nunmehr fünf Jahren am Wochenende im Festsaal passiert. Von donnerstags bis samstags spielt die Band „Barfuss“ ab 18.30 Uhr im „Wiesnzelt am Stiglmaierplatz“ auf. Manche bezeichnen die sieben Musiker aus dem Allgäu schon als Kult, sicher ist zumindest, dass am 24. September ihre erste eigene Single erscheint: „Warum wach i in Lederhosn auf?“ Ehrensache, dass die Buben diese auch bei ihren Auftritten im Löwenbräukeller tragen.

Los legen sie übrigens schon an diesem Freitag beim „Frühstart“. Die Karten für den Festsaal kosten 38 Euro (inklusive eines Verzehrgutscheins über 16 Euro). Es gibt Sechs- und Zehnpersonentische, wobei man die Tickets auch paarweise buchen kann. Ab 20 Uhr gelten die so genannten Saalkarten für 15 Euro (ohne Sitzplatzberechtigung).

Die wichtigste Frage wollen wir hier aber nicht vergessen: Was kostet das Bier? Ordentliche 9,10 Euro die Maß. Für das resche Wiesnhendl aus dem Hause Schottenhamel muss man 9,50 Euro berappen, für die halbe Ente vom Lugeder-Hof (mit Blaukraut und Kartoffelknödel) 19,90 Euro, für den Kaiserschmarrn 9,50 Euro.


Nymphenburger Straße 2, Mo. bis Mi. ab 22 Uhr, Do. bis Sa. ab 18.30 Uhr, Infos unter www.daswiesnzelt.de, Tel. 62171725

 

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