Der Verrückte Eismacher in München eröffnet neue Filiale in der Isarvorstadt

Der verrückte Eismacher in München eröffnet eine Isar-Filiale in der Fraunhoferstraße und verkauft jetzt Eis zum Selbermachen.
| Jasmin Menrad
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Heiß auf Eis: Beim Verrückten Eismacher, Matthias Münz, dürfen es gerne auch mal etwas ausgefallenere Kompositionen sein.
privat Heiß auf Eis: Beim Verrückten Eismacher, Matthias Münz, dürfen es gerne auch mal etwas ausgefallenere Kompositionen sein.

München - Zum kühlen Hellen vom Kiosk passt perfekt eine Kugel Biereis. Wer derartige Doppelgelüste nach kaltem Bier und noch kälterem Bier hat, der kann ab dieser Woche im neuen Laden des "Verrückten Eismachers" in der Fraunhoferstraße Eis für den Isarbesuch kaufen.

Damit seine Kunden das Eis mit den Haxn in der Isar essen können, hat Eismacher Matthias Münz (31) rosa Böxchen zum Mitnehmen, in denen das Eis eine halbe Stunde kühl bleibt. Münz ist bekannt dafür, Weißwurst oder Kasspatzn zu Eis zu verarbeiten, er hat aber auch ganz klassische Sorten in der Theke: Schokobrownie-Karamell, Erdbeer-Basilikum-Balsamico und die Lillet-Berries laufen heuer besonders gut.

1,60 Euro kostet eine Kugel, wer drei nimmt, zahlt 4,50 Euro. Dafür gibt’s zu jedem Eis ein Probierlöffelchen einer Sorte nach Wahl – da werden dann gerne die etwas komischen Kompositionen getestet.

Der verrückte Eismacher in der Isarvorstadt - wie eine bunte Unterwasserwelt

Für den neuen Laden hat Münz Lachseis und ein Algeneis entwickelt, "Der verrückte Eismacher und die Isarnixe" wird er heißen. Die Isarnixe, die laut einer alten Sage Flößer ins Verderben gelockt hat, prangt knallbunt mit grünen Haaren hinter der Theke.

Überhaupt ist’s in dem neuen Laden so, als würde man eine sehr fantastische, sehr bunte Unterwasserwelt betreten.

Drei Läden betreibt Matthias, seit er 2012 seine erste Eisdiele in der Amalienstraße aufgemacht hat. Am Viktualienmarkt darf er ab diesem Sommer Stühle aufstellen und entwickelt erstmals Eisbecher. Kein Banana-Split oder Becher Tropicana, der Eismacher lässt sich von der Molekularküche inspirieren. Seinen Laden in der Holzstraße allerdings hat er geschlossen: zu wenig Laufpublikum, zu nah am neuen Laden.

Seit dieser Woche verkauft der Eismacher auch Eis zum Selbermachen. Der Wunderhut (6,90 Euro) sind Fertigmischungen, die mit Joghurt und Sahne (oder beim Alkoholmix mit Bier) gemischt, zehn bis zwölf Kugeln Eis ergeben. Die verrückten Sorten aber, die gibt’s nur im Laden. Und diesen Sommer werden viele Isarhocker ein Eis in der einen und ein Bier in der anderen Hand haben.


"Der verrückte Eismacher und die Isarnixe" eröffnet im Laufe dieser Woche in der Fraunhoferstraße 42

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