Austern zwischen Autos: Ausgefallene Gastro in der Münchner Motorworld

In der Motorworld gibt es nicht nur besondere Fahrzeuge zu sehen: Gastronomisch ist ebenfalls viel geboten - in sechs verschiedenen Lokalen von Currywurst bis zum Edeldinner.
| Annette Baronikians
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
1 Kommentar 3 – Artikel empfehlen
Keine Attrappe: Im Restaurant Motorworld Inn hängt ein echter Buick Super Convertible über der Bar - und verteilt im Lokal gibt's auch noch weitere Oldtimer.
Keine Attrappe: Im Restaurant Motorworld Inn hängt ein echter Buick Super Convertible über der Bar - und verteilt im Lokal gibt's auch noch weitere Oldtimer. © Annette Baronikians

München - Sieht man über sich einen verkehrt herum schwebenden Oldtimer, so muss das nicht unbedingt an verschärftem Alkoholgenuss liegen. Im Bar-Restaurant Motorworld Inn gibt es zwar allerlei Drinks, doch das knallrote Luxusgefährt hängt ganz real quasi kopfüber an der Decke.

Gastronomie in der Motorworld: Von Café bis Gourmet-Restaurant

Der 1954er Buick Super Convertible ist das optische Glanzstück des neuen Lokals. Doch es gibt mehr zu entdecken - im Motorworld Inn sowie in fünf weiteren Gastronomie-Objekten von Café bis Gourmet-Restaurant.

Mit der neuen Motorworld in Freimann ist nicht nur eine automobile Erlebniswelt entstanden. Auf dem über 75.000 Quadratmeter großen Areal des ehemaligen Ausbesserungswerks der Deutschen Bahn gibt es (ohne Eintritt) neben Sportflitzern, Oldtimern, Bikes auch kulinarisch viel zu entdecken.

Im Herzstück der Motorworld, in der 185 Meter langen Lokhalle, ist für so gut wie jeden Geschmack etwas geboten. Die Auswahl reicht von der Currywurst mit Semmel für 3,50 Euro im Schnizer's bis zum halben Dutzend Gillardeau Austern mit einem Glas Champagner für 49 Euro im Restaurant Waca. "Wir wollen, dass es bei uns für jede Zielgruppe, für jeden Gast, gastronomisch etwas gibt", sagt Motorworld-München-Geschäftsführerin Arantxa Dörrié der AZ beim Rundgang.

Vor historischen Zapfsäulen: Geschäftsführerin Arantxa Dörrié.
Vor historischen Zapfsäulen: Geschäftsführerin Arantxa Dörrié. © Annette Baronikians

Speisen mit Blick auf glänzende Edelkarossen

Dieser beginnt beim Café Pol, nahe des Haupteingangs. In diesem italienischen Café, zu dem auch eine Rösterei gehört, gibt's natürlich Espresso und Co., dazu Sandwiches oder Süßes. Man sitzt mit Blick auf glänzende Edelkarossen, sogar auf eine ganz besondere: auf einen Rolls Royce, der einst Boxlegende Muhammad Ali gehört hat.

Das Ambiente: Autos in historischer Industriearchitektur.
Das Ambiente: Autos in historischer Industriearchitektur. © Annette Baronikians

Gegenüber gibt es knusprige Pinsa aus dem Steinofen, der in einer gläsernen Küche steht. Hier kann man den Köchen zuschauen: sitzend auf stylischen Designerstühlen unter Retro-Kugellampen in der Trattoria Bacio della Mamma. Diese gemütliche wie schicke Location mit zivilen Preisen (Pizza Romana ab 7,50 Euro) befindet sich im Ameron Hotel, das in der Motorworld integriert ist und auch noch eine Bar hat.

Bacio-della-Mamma-Küchenchef Francesco Carlucci.
Bacio-della-Mamma-Küchenchef Francesco Carlucci. © Annette Baronikians

Motorworld: alle Lokalitäten haben eine Terrasse

Das größte Lokal ist das Motorworld Inn, in dem man nicht nur unter dem roten Buick, sondern auch unter zwei Oldtimern auf alten Hebebühnen Platz nehmen kann. Auch die Speisekarte ist bunt. "Amerikanisch wie ein Ford Mustang, italienisch wie ein Alfa Spider und deutsch wie ein Porsche 911", sagt Wirt Max Krautter, der üppige Burger (mit Salat ab 13,90 Euro) oder auch Strammen Max mit Bio-Spiegeleiern (9,90 Euro) anbietet.

Hier ist manch' Stuhl ein Autositz.
Hier ist manch' Stuhl ein Autositz. © Annette Baronikians

Wie das Motorworld Inn haben fast alle Lokalitäten eine Terrasse: mal in Form einer Indoor-Terrasse in der historischen Halle, mal tatsächlich draußen. So auch das Café Höflinger, das sich der Umgebung angepasst hat und mit Tischen aus Autoreifen überrascht.

Lesen Sie auch

Lesen Sie auch

Ein paar Meter weiter erwartet einen das Schnizer's, das sich Wurstmanufaktur nennt. Schon kurz nach der Eröffnung ist diese besonders für Familien mit Kindern ein beliebter Anlaufpunkt - mit Bratwurstsemmel oder belgischen Fritten (je 3 Euro).

Kulinarisch wie preislich am anderen Ende der Skala befindet sich das Waca, das offiziell erst Ende der Woche eröffnet wird. Das modern gestaltete Lokal mit großen Lüstern schickt sich an, ein illustrer Feinschmecker-Treff zu werden. Die Karte verspricht "japanisch-peruanische-Nikkei-Fusion-Küche" und edle Steaks.

Dass man hier wohl kaum kurz bei einem Motorworld-Besuch einkehrt, liegt auf der Hand. Doch in der automobilen Erlebniswelt ist auch kulinarisch eine große Bandbreite geboten - wie Motorworld-München-Chefin Arantxa Dörrié sagt: "Für jeden etwas."

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 1  Kommentar – mitdiskutieren 3 – Artikel empfehlen
1 Kommentar
Artikel kommentieren