Einbrecher hat sich auf Büros spezialisiert: Hunderttausende Euro Schaden

Der Schaden geht in die Hunderttausende. Der Angeklagte schweigt jedoch.
| John Schneider
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Der Angeklagte schweigt zu den Vorwürfen
Der Angeklagte schweigt zu den Vorwürfen © ho

München - Tatorte waren Hamburg, Frankfurt, München - einem Juristen (40) wird seitens der Münchner Staatsanwaltschaft Diebstahl in 15 Fällen und drei Großstädten zur Last gelegt. Der mutmaßliche Einbrecher soll sich auf Büroräume spezialisiert haben.

Täter hatte es auf Laptops und Handys abgesehen

Der mutmaßliche Täter hatte es demnach bei seinen nächtlichen Einbrüchen vor allem auf Laptops und Handys abgesehen. Aber auch Bargeld oder Schmuck nahm er gerne mit. Der Schaden soll weit über 350.000 Euro betragen.

In München soll der Angeklagte unter anderem in Geschäftsräume an der Nymphenburger Straße eingestiegen sein. Der erste angeklagte Fall datiert vom 19. Mai 2018. Damals soll sich der 40-Jährige um 5.58 Uhr mit einem Hebelwerkzeug Zugang zu einem Münchner Geschäftshaus verschafft haben. Dort drang er durch Aufhebeln der Zugangstüre mit in die Büroräume einer Firma im Obergeschoß ein.

Schaden soll weit über 350.000 Euro betragen

Bei der Durchsuchung der Räume fand der Einbrecher elf Apple Macbooks sowie 20 Euro Bargeld. Gesamtwert der Beute: 26.040 Euro.

Die größte Beute machte der Einbrecher laut Anklage in Hamburg. Bei einem Einbruch in ein Bürogebäude einer Immobiliengesellschaft entdeckte und entwendete er am 30. September 2019 fünf Apple Macbooks Pro, zwei Apple iPhones, hochwertige Schreibgeräte, Uhren, Schmuck und Bargeld im Wert von 105.000 Euro.

Noch in der gleichen Nacht soll er in die Büroräume zweier weiterer Firmen eingestiegen sein und dort elf Notebooks im Gesamtwert von 11.466 Euro sowie drei MacBooks Pro und Bargeld im Gesamtwert von 4.301 Euro erbeutet haben.

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Nach weiteren Einbrüchen in Frankfurt habe er dann im Sommer 2020 in München mehrere Firmen heimgesucht. Bei sechs Einbrüchen im Juni und Juli fielen ihm dabei vor allem Laptops in die Hände. Gesamtwert der Beute: über 130.000 Euro.

Der Angeklagte schweigt zu den Vorwürfen

Das Gericht sieht sich daher zu Beginn der Beweisaufnahme Videos von Überwachungskameras an. Die zeigen unter anderem eine Gestalt mit Mütze, die sich von außen an einer Tür zu schaffen macht und diese nach etwa einer Minute tatsächlich öffnet. Ist es der Mann auf der Anklagebank? Der Prozess wird fortgesetzt.

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