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Das EM-Corona-Konzept in München hat funktioniert

Vier Spiele gab es bei der Europameisterschaft im Münchner Stadion – und das Hygienekonzept der Verantwortlichen hat funktioniert, meint AZ-Redakteur Lukas Schauer.
| Lukas Schauer
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Freudige Fans, die Polizei als Fotograf: Die EM-Spiele in München geben durchaus Grund zur Freude.
Freudige Fans, die Polizei als Fotograf: Die EM-Spiele in München geben durchaus Grund zur Freude. © imago/Action Pictures

Es waren freudige Sätze, die Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und die Verantwortlichen der Stadt und des DFB am Montag vor drei Wochen sagten.

"Wir haben alles im Vorfeld getan, damit die Menschen sich nicht im Stadion oder im Umfeld anstecken", sagte etwa Münchens OB Dieter Reiter (SPD). Söder ergänzte, man könne alle Partien in München "mit gutem Gewissen genießen".

So manch Beobachter unkte, ob die Euphorie angesichts der sich ausbreitenden Delta-Mutation und wiederholter Maskenverstöße in der Arena nicht zu groß gewesen sei.

Das Hygienekonzept in München hat funktioniert

Doch drei Wochen später kann man sagen: Reiter und Söder hatten recht. Zumindest, was den Spielort München anbelangt. Denn weder sind die Inzidenzzahlen hier nach den EM-Spielen merklich nach oben geschnellt, noch hat sich die Delta-Variante stärker ausgebreitet als sie das per se tut.

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Ein Blick auf die Zahlen: 615 Personen waren am 14. Juni in München mit Sars-Cov-2 infiziert, drei Wochen später ist die Zahl auf 327 gesunken. Dazwischen lagen drei Vorrundenspiele der deutschen Nationalmannschaft und ein Viertelfinale. Fans aus Italien, Belgien, Ungarn, Frankreich und Portugal waren dazu in München, kamen mit dem Auto, dem Zug oder dem Flugzeug. Vor allem in Portugal grassiert derzeit die ansteckendere Delta-Variante.

Das Hygienekonzept in und rund um das Stadion scheint also aufgegangen zu sein – wiederholter Maskenverstöße zum Trotz.

"Passt ein bisschen auf euch auf und auf die anderen. Dann kann man auch toll miteinander feiern", hatte Reiter bei der Vorstellung der Münchner Pläne gesagt. Zumindest bei der Europameisterschaft hat das geklappt.

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