CSU-Stadtratsfraktion will Plexiglas-Schutz für Lehrerpulte

Die CSU-Stadtratsfraktion hat eine Prüfung beauftragt, wieviel es kosten würde, die Pulte von Lehrern in allen Münchner Schulen mit Plexiglasscheiben auszustatten.
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Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel.
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

München - Die Schulen sollen so lange wie möglich offen bleiben, dies ist die klare Vorgabe der bayerischen Landesregierung. Derzeit geht nun die Stadtverwaltung in München der Frage nach, wie die Pulte in Klassen- und anderen Fachräumen in den Schulen schnellstmöglich mit Lehrer-Pultabtrennungen aus Plexiglas ausgestattet werden können.

"Auch einige Lehrkräfte gehören (...) der Risikogruppe an. Sie, aber auch alle anderen Lehrkräfte müssen besser geschützt werden", heißt es in der Anfrage von Stadträtin Alexandra Gaßmann (CSU). Dies gelte insbesondere bei Räumlichkeiten, in denen eine besondere Nähe zwischen Schülern und Lehrkraft erforderlich sei - wie etwa bei Vorführungen am Modell oder in den Werkräumen.

Mitwirkung erwünscht: Wie hoch ist der Bedarf an Plexiglasschutz?

Die Schulleitungen würden gebeten, den Bedarf festzustellen und an die Verwaltung zu melden, heißt es in dem Papier.

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Ziel der Initiative sei es, den Präsenzunterricht an Schulen - gemäß der Vorgaben des Freistaates - möglichst lange durchführen zu können. Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) begrüßte diesen Plan, forderte allerdings, das Lehrpersonal umfassend zu schützen: "So viel Schule live wie möglich ist das, was wir wollen. Aber der Gesundheitsschutz von allen, die jetzt an Schulen leben und lernen, muss gewährleistet sein", so BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann in einem schriftlichen Statement.

 

 

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