Christkindlmarkt wird wieder abgebaut: Grüße aus einer anderen Zeit

Überall in der Stadt stehen Standl der Märkte, die heuer nicht eröffnet werden.
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Als würde es bald losgehen: Tollwood-Zelte auf der Theresienwiese.
Daniel von Loeper 3 Als würde es bald losgehen: Tollwood-Zelte auf der Theresienwiese.
Von oben sieht es fast aus wie kurz vor einem normalen Ersten Advent: Blick auf den Marienplatz am Sonntag.
Daniel von Loeper 3 Von oben sieht es fast aus wie kurz vor einem normalen Ersten Advent: Blick auf den Marienplatz am Sonntag.
Am Schwabinger Weihnachtsmarkt wird schon sichtbar abgebaut.
Daniel von Loeper 3 Am Schwabinger Weihnachtsmarkt wird schon sichtbar abgebaut.

München - Wie aus einer anderen Zeit wirken die Buden der Christkindlmärkte, die noch nicht abgebaut sind. In diesen Tagen tragen die traurigen Betreiber sie wieder ab. Doch noch sind sie überall in der Stadt zu sehen.

Unterdessen beschäftigt die Absage auch weiter die Politik. Am Sonntag forderte die Landtags-SPD "schnelle und unbürokratische Hilfen für Marktkaufleute und Schausteller. "Wenn die Hilfen jetzt nicht in der gebotenen Eile kommen, werden Weihnachtsmärkte, wie wir sie kennen und schätzen, vielerorts der Vergangenheit angehören", sagte der kommunalpolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Klaus Adelt.

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AZ-Umfrage: Ist die Absage der Christkindlmärkte ok?

Die AZ hat bei Münchnern nachgefragt, was sie von der Absage der Weihnachtsmärkte in München halten:

  • Schüler Cord Gampenrieder (18): „Es ist frustrierend, dass ein zweites Jahr in Folge wieder ein Teil-Lockdown in der besten Zeit meines Lebens ist und Weihnachtsmärkte verboten sind. Die Entscheidung ist viel zu kurzfristig getroffen. Es zeigt, dass sich in Bayern etwas ändern muss.“
  • Unternehmer Sebastian Müller (25): „Es ist schade, dass Christkindlmärkte in Bayern nicht möglich sind. Allerdings kann man in heutigen Zeiten darauf verzichten. Ich halte die Entscheidung für richtig und hoffe, dass die Maßnahmen helfen, wieder mehr Normalität zurückzubekommen.“
  • Sozialarbeiterin Susan Doleschel (70): „Ich bin in Gedanken bei denjenigen, die auf den Intensivstationen mit Corona liegen und bei dem Pflegepersonal. Wir müssen uns alle etwas zurücknehmen in diesen Zeiten. Es ist verständlich, dass die Weihnachtsmärkte nicht stattfinden können. Die Lage ist ernst.“
  • Künstler Louis Abler (19): „Mich macht es sehr traurig, dass die Christkindlmärkte nicht erlaubt sind. Ich wollte dort arbeiten und hätte das Geld gut brauchen können. Ich hatte mich darauf gefreut, in gelassener Stimmung in Gemeinschaft etwas feiern zu können.“

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