Bundestagskandidat Pilsinger - Die CSU wird soft

Florian Zick, AZ-Rathaus-Reporter, über die Personalie Pilsinger.
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Florian Zick über die Bundestagskandidatur von Stephan Pilsinger.
Daniel von Loeper Florian Zick über die Bundestagskandidatur von Stephan Pilsinger.

Freilich, es muss erst noch gewählt werden. Aber im traditionell eher konservativen Münchner Westen wird Stephan Pilsinger als klarer Favorit ins Rennen um den Direkteinzug in den Bundestag gehen. Sein Vorgänger Hans-Peter Uhl jedenfalls hat sich bei den vergangenen Wahlen immer mit sattem Vorsprung durchsetzt. Und es müsste aus CSU-Sicht schon mit dem Teufel zugehen, wenn Pilsinger das nicht auch gelingen sollte.

Lesen Sie hier: Stephan Pilsinger wird CSU-Bundestagskandidat im Westen

Das hätte es mit Uhl nicht gegeben

Die Personalie ist trotzdem überaus spannend. Denn mit Pilsinger vollzieht die CSU eine kleine Wende. Der 29-Jährige ist ein Protegé von Bürgermeister Josef Schmid und trägt als solcher natürlich Schmids liberalen Großstadtkurs mit. Klaglos Flüchtlingsheime beschließen, auf dem Christopher-Street-Day mitmarschieren, auch mal mit den Grünen kuscheln – das hätte es mit einem konservativen Hardliner wie Hans-Peter Uhl wohl nicht gegeben.

Einen „Softie“ kann man Pilsinger zwar nicht nennen, dafür hat er schon zu oft ein gewisses Machtbewusstsein bewiesen. Ein bisschen softer wird die CSU mit ihm als Bundestagskandidaten aber allemal.

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