Bündnis will "Superreiche" wegen Corona-Krise zur Kasse bitten

Zahlreiche Gewerkschaften, Sozialverbände, kirchlichen Organisationen und Partei-Ortsgruppen haben sich in München zu einem Bündnis formiert, welches wegen der Corona-Krise höhere Steuern für "Superreiche" fordert.
| az/dpa
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Superreiche sollen höhere Steuern zahlen. (Symbolbild)
Superreiche sollen höhere Steuern zahlen. (Symbolbild) © dpa/Robert Günther

München - In München hat sich ein Bündnis formiert, das wegen der Corona-Krise höhere Steuern für besonders Vermögende durchsetzen will. Wie die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Donnerstag berichtete, haben sich neben weiteren Gewerkschaften, Sozialverbänden und kirchlichen Organisationen auch die Ortsgruppen mehrerer Parteien aus der Landeshauptstadt zusammengeschlossen.

Initiatoren erwarten weitere Bündnis-Partner

Das Bündnis "Superreiche zur Kasse" fordert neben einer Vermögenssteuer unter anderem auch zusätzliche Abgaben auf große Millionen- und Milliardenvermögen, günstige Jahrestickets für den Nahverkehr und eine bessere Finanzierung des Gesundheitswesens. Die Organisationen wollen verhindern, dass die durch die Pandemie verursachten Milliardenkosten von Arbeitnehmern, einzelnen Selbstständigen und auf Unterstützung angewiesenen Menschen aufgebracht werden müssen.

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Zu den Gründern zählen die Grünen, die SPD, die Linkspartei, der DGB und das Bayerische Rote Kreuz sowie ein Dutzend andere Organisationen. Die Initiatoren erwarten, dass sich weitere Verbände noch dem Bündnis anschließen.

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