Bilanz: So verlief der 24-Stunden-Blitzermarathon in München

Die Polizei hat beim Blitzermarathon von Mittwoch auf Donnerstag alle Hände voll zu tun gehabt. Bei den Kontrollen sind nicht nur Geschwindigkeitsüberschreitungen geahndet worden.
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Neben Geschwindigkeitsüberschreitungen kam es beim Blitzermarathon auch zu anderen Verkehrsdelikten.
Neben Geschwindigkeitsüberschreitungen kam es beim Blitzermarathon auch zu anderen Verkehrsdelikten. © Daniel Reinhardt/dpa/dpa

München - 755 Geschwindigkeitsverstöße an 82 Kontrollstellen - das ist die Bilanz der Münchner Polizei nach dem "24-Stunden-Blitzmarathon". Dieser fand von Mittwoch 6 Uhr bis Donnerstag 6 Uhr bayernweit statt. 

Porschefahrer fährt über 50 km/h zu schnell 

Schon in den frühen Morgenstunden des Mittwochs durchfuhr laut Polizei eine 32-jährige Fahrzeugführerin eine der angekündigten Messstellen vor einer Schule in Unterföhring. Statt der erlaubten 30 km/h war sie mit 71 km/h unterwegs. Als Grund für ihre Überschreitung gab sie an, ihr Kind in den Kindergarten zu bringen. Die Fahrerin erwartet ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro, zwei Punkte sowie ein Monat Fahrverbot. Die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung passierte mittags an einer Kontrollstelle an der Wasserburger Straße in Haar. Ein 63-jähriger Porschefahrer passierte die Messstelle mit 114 km/h statt der erlaubten 60. Ihn erwartet ein Bußgeld in Höhe von 280 Euro, zwei Punkte sowie zwei Monate Fahrverbot.

Neben den Geschwindigkeitsverstößen wurden auch mehr als 100 andere Verkehrsverstöße wie etwa die verbotene Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt oder das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes geahndet. Zwei Fahrer wurden unter Einfluss von Drogen während der Teilnahme am Straßenverkehr erwischt. Diese erwartet ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro, zwei Punkte sowie 1 Monat Fahrverbot.

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Betrunkene Fahrradfahrerin will fliehen

Gegen Abend wurden Beamte im Bereich Memminger Platz/Untermenzinger Straße außerdem auf die stark schwankende und unkoordinierten Fahrweise einer Fahrradfahrerin aufmerksam. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die 32-Jährige stark alkoholisiert war. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Während der Fahrt zur Blutentnahme versuchte die Münchnerin aus dem Dienstfahrzeug zu flüchten, dies verhinderten die Beamten nach eigenen Angaben. Wie die Polizei berichtet, zeigte sie sich darauf weiterhin äußerst unkooperativ und wurde von den Beamten gefesselt. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde sie entlassen.

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