Bayernpartei im Münchner Stadtrat: Unpolitisch und unfair

Der AZ-Lokalchef Felix Müller über Stadträte in Wechsellaune.
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Das Münchner Rathaus: Hier sitzt der Stadtrat. Auch die Bayernpartei stellt Stadträte, zu ihnen schreibt unser Lokalchef Felix Müller.
Mike Schmalz Das Münchner Rathaus: Hier sitzt der Stadtrat. Auch die Bayernpartei stellt Stadträte, zu ihnen schreibt unser Lokalchef Felix Müller.

München ist weiß-blau. Da sind sich Löwen-Fans sicher. Politisch hatte man die Farben bisher nicht so auf dem Schirm. Im Stadtrat ändert sich das. Sage und schreibe sechs Stadträte hat die weiß-blaue Bayernpartei inzwischen, einen hatte sie mit 0,6 Prozent errungen. Aus SPD, Freien Wählern, CSU und AfD sind Politiker im Streit ausgetreten. Sie eint keine politische Idee. Sie eint, dass bei der Bayernpartei offenbar halt einfach jeder mitmachen darf, Hauptsache, man hat wieder einen Sitz mehr.

Das ist grotesk, es ist unpolitisch – und unfair gegenüber dem Wähler, der eine Partei gewählt hat. Ist die Laune zu schlecht oder das Gewissen geplagt, sollen Politiker ihr Mandat halt abgeben und Platz machen für Nachrücker. Das wäre redlich. Schade, dass viele Stadträte das offenbar anders sehen.

Lesen Sie hier: Plakat-Wut auf die Bayernpartei in München

 

 

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