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Aus für den Ludwigstraßen-Plan: Einfach zu wenig

Der Lokalchef Felix Müller über das Aus für den Ludwigstraßen-Plan.
| Felix Müller
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OB Dieter Reiter betont, er sei kein Freund von Verboten. Sein grün-rotes Bündnis möchte für eine liberale Großstadt-Politik stehen. In der Praxis aber beschließt man in erstaunlicher Schlagzahl neue Verbote, die Probleme nur verlagern, teils gar neues Konfliktpotenzial schaffen, weil die Polizei sie durchsetzen muss. Eine Lösung sind punktuelle Glas- oder Aufenthaltsverbote nicht.

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Umso besser, dass die SPD wenigstens mal den Plan hatte, einen Platz attraktiver zu machen, um die Menschen dahin zu locken, wo nur wenige Nachbarn wohnen. Doch die Idee war arg dünn. Ob die Münchner plötzlich zu Tausenden auf eine Straße geströmt wären, auf der es nicht mal ein Bier zu kaufen gibt? Rechtlich geprüft hat das Ganze vor der vollmundigen Ankündigung offenbar auch keiner. Wie peinlich.

Und jetzt? Das ewige Reden vom Infektionsschutz ist Murks. Eigentlich geht es um Lärm und Dreck. Die Konflikte mit jungen Menschen werden bleiben, auch nach Corona. Ernsthafte Konzepte sind gefragt. Aber nicht in Sicht. Bitter!

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