An EM-Spieltagen: Pyro- und Glasflaschen-Verbot auf Münchens Feiermeile

An EM-Spieltagen gilt ein Glasflaschen- und Pyro-Verbot auf der Ludwig- und Leopoldstraße. Die Stadt weist zudem auf die aktuellen Corona-Regeln hin, die auch bei "emotionalen Fußballmomenten" gelten würden.
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Ein Bild aus Vor-Corona-Zeiten: Fußball-Fans auf der Leopoldstraße. (Archivbild)
Ein Bild aus Vor-Corona-Zeiten: Fußball-Fans auf der Leopoldstraße. (Archivbild) © Daniel von Loeper

München - Die Stadt bereitet sich auf die kommende Fußball-EM vor: Auf der Ludwig- und Leopoldstraße - zwischen Odeonsplatz und Münchner Freiheit - gilt dann ein Verbot von Glasflaschen und Pyrotechnik. Die Regelung gab die Stadt am Mittwochabend bekannt.

Das Verbot gilt an sämtlichen Spieltagen der Europameisterschaft, also auch an Tagen, an denen die deutsche Nationalmannschaft nicht spielt. Bis auf wenige Ausnahmen herrscht das Verbot also einen Monat lang! Das Kreisverwaltungsreferat hat eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen. Die Regelung gilt ab einer Stunde vor Spielbeginn und läuft bis 5 Uhr morgens des Folgetages.

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Hintergrund des Verbots: "Dadurch sollen Gefahren gemindert werden, die von Glasgefäßen und Pyrotechnik besonders in Verbindung mit größeren Menschengruppen und Alkohol ausgehen."

Die Stadtverwaltung sei laut Mitteilung in laufender Abstimmung mit der Münchner Polizei, um auf spontane Zusammenkünfte reagieren zu können. Wie auch in den vergangenen Jahren seien "Vorkehrungen für mögliche Nutzungen der Ludwig- und Leopoldstraße als spontane Feiermeile getroffen" worden. Große Public-Viewing-Events wird es in München zur EM allerdings nicht geben.

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Auch wegen Corona: Die Stadt weist in ihrer Mitteilung auf die aktuelle Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung hin, die besagt, dass das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen untersagt ist. Zudem gelten weiterhin die allgemeinen Kontaktbeschränkungen (derzeit zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten) und das Einhalten des Mindestabstands. "Das gilt auch für emotionale Fußballmomente", schreibt die Verwaltung in der Mitteilung. Man darf jedenfalls gespannt sein, ob sich alle Fußballfans im kommenden Monat gänzlich an die Maßgaben der Stadt halten werden.

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