Am Mittwoch wird in Münchens Krankenhäusern wieder gestreikt

Die Gewerkschaft ver.di ruft erneut Beschäftigte im öffentlichen Dienst zu Streiks auf. Am Mittwoch wird in Münchens Krankenhäusern erneut die Arbeit niedergelegt.
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Mitarbeiter des Klinikums Schwabing bei Warnstreiks am Montag.
Mitarbeiter des Klinikums Schwabing bei Warnstreiks am Montag. © Sven Hoppe/dpa

München - Nach dem ÖPNV-Streik in München wird am Mittwoch auch in Münchner Kliniken erneut gestreikt. Die Gewerkschaft ver.di hat bayernweit in Krankenhäusern zum Streik aufgerufen.

Die Streikmaßnahmen seien bewusst auf den 30. September gelegt worden, da an diesem Tag in Berlin die Gesundheitsministerkonferenz tage, heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft. Die Beschäftigten in den Krankenhäusern seien während der Corona-Krise als Helden gefeiert worden, würden aber nun lediglich als Kostenfaktoren gesehen, betont Kathrin Weidenfelder, Fachsekretärin für den Krankenhausbereich bei ver.di.

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Zwei Verhandlungsrunden seien bislang ergebnislos verlaufen, erklärt die Gewerkschaft. Um einen Streik aus dem Weg zu gehen, hatte ver.di vorgeschlagen, die Tarifverhandlungen auf das Jahr 2021 zu verschieben. Dies sei jedoch arbeitgeberseitig abgelehnt worden.

Fünf Krankenhäuser in München vom Streik betroffen

Der Streik richtet sich gegen Personalmangel in den Kliniken und soll eine bessere Bezahlung des Personals bewirken. Nach Angaben der Gewerkschaft fehlen bundesweit 162.000 Stellen in Krankenhäusern, davon allein 70.000 Pflegefachkräfte.

In München sind die städtischen Krankenhäuser in Schwabing, Bogenhausen, Harlaching, Neuperlach und in der Thalkirchner Straße von dem Streik betroffen. Am Montag hatte es bereits erste Streiks in mehreren Krankenhäusern gegeben.

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