Alte Feuerwehrausrüstung aus München geht in den Libanon

300 Anzüge braucht die Münchner Feuerwehr nicht mehr. Grüne und SPD wollen sie spenden.
| Christina Hertel
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Die alte Ausrüstung der Feuerwehr soll in den Libanon gehen. (Symbolbild)
Die alte Ausrüstung der Feuerwehr soll in den Libanon gehen. (Symbolbild) © imago/Die Videomanufaktur

München - Im Sommer 2020 explodierte in Beirut im Libanon eine Lagerhalle am Hafen. 170 Menschen starben, Tausende wurden verletzt. Künftig könnte die libanesische Feuerwehr bei solchen Einsätzen Schutzanzüge aus München tragen.

Libanon soll ausrangierte Ausrüstung erhalten

Denn Grüne und SPD sind sich einig, dass die Feuerwehr Anzüge und Fahrzeuge spendet, die sie selbst nicht mehr braucht, die aber noch gut erhalten sind. Gemeinsam beantragen die beiden Fraktionen nun, dass der Verein Orienthelfer ausrangierte Ausrüstung erhalten und diese in den Libanon bringen soll.

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Ein Kabarettist überbringt die Anzüge

Denn die Münchner Feuerwehr hat Ende 2020 eine neue Dienstausrüstung erhalten. Und jetzt sind 300 volltaugliche Anzüge übrig, die Grüne und SPD dem Verein Orienthelfer überlassen möchten. Dieser übernimmt solche Transporte häufiger. Der Kabarettist Christian Springer gründete den Verein 2012, um in der Syrienkrise Hilfe zu bieten. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Libanon, weil viele Syrer dorthin flüchten.

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