Corona bringt Münchner Flughafen Hunderte Millionen Verlust

Der Einbruch des Flugverkehrs in der Corona-Krise hat den Münchner Flughafen tief in die roten Zahlen gedrückt. Vorläufigen Berechnungen zufolge machte er 2020 rund 320 Millionen Euro Verlust.
| AZ/dpa
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Corona hat die Zahl der Passagiere an den deutschen Flughäfen auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gedrückt.
Corona hat die Zahl der Passagiere an den deutschen Flughäfen auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gedrückt. © Peter Kneffel/dpa/Archivbild

München - Im Jahr zuvor hatte der Flughafen noch einen Rekordgewinn von 178 Millionen Euro ausweisen können. Entscheidender Faktor war die Corona-Pandemie. Sie hatte das Passagieraufkommen von zuletzt 48 auf 11 Millionen Reisende absacken lassen und auch Luftfracht und Luftpost getroffen. Das ließ den Umsatz einbrechen - von 1,6 Milliarden auf 580 Millionen.

Flughafen München macht Millionen-Minus

Die Flughafengesellschaft hat mit massiven Sparmaßnahmen reagiert. Unter anderem schickte sie vergangenes Jahr einen Großteil der 10.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit und legte eines der beiden Terminals komplett sowie einen Teil des zweiten still. Die Einsparungen von 530 Millionen Euro im vergangenen Jahr konnten den Gesamtverlust allerdings nicht verhindern.

Der Flughafen geht von einer nur langsamen Erholung des Flugverkehrs aus und hat daher ein Umbauprogramm gestartet. Bereits vergangenes Jahr wurde der Abbau von Jobs angekündigt.

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Inzwischen zeigt sich wieder ein leichter Anstieg der Flugtätigkeit. So werden seit Beginn der Osterferien wieder mehr Ziele aus München angeflogen.

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