Gamescom startet mit starkem Ausstellerplus auf Rekordniveau

Eine Kölner Messe lädt zum Probespielen, Hunderttausende Gaming-Fans werden kommen: Die Gamescom hat begonnen, fünf Tage lang wird es laut und bunt in den Messehallen der Domstadt.
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Es kann losgehen: Hunderttausende Besucher werden bis Sonntag durch die Kölner Messehallen strömen.
Es kann losgehen: Hunderttausende Besucher werden bis Sonntag durch die Kölner Messehallen strömen. © Wolf von Dewitz/dpa
Köln

Die weltgrößte Computerspiel- und Videospiel-Messe Gamescom hat mit einem starken Aussteller-Plus einen Rekordwert verbucht. Wie die Veranstalter nach dem Start des fünftägigen Events in Köln mitteilten, sind mehr als 1.700 Firmen, Verbände und andere Organisationen präsent. 

Damit wurde der bisherige Höchstwert von 1.568 Ausstellern, der im vergangenen Jahr vermeldet worden war, deutlich übersprungen. Noch vor wenigen Wochen hatten die Veranstalter von mehr als 1.600 Ausstellern gesprochen, danach zogen die Buchungen aber an.

Gaming ist ein Milliardengeschäft, das im Digitalzeitalter an Bedeutung gewinnt: Die visuellen Möglichkeiten werden besser, und immer mehr Menschen greifen zum Smartphone und zur Konsole oder setzen sich an den Desktop-PC, um zu zocken. 

Hunderttausende Fans werden erwartet

Das Leitthema der Gamescom lautet dieses Jahr "Games machen Lust auf Zukunft". Erwartet werden mindestens 350.000 Besucherinnen und Besucher, einige von ihnen als Cosplayer bunt kostümiert. Zwei Drittel der Aussteller kommen aus dem Ausland, Firmen aus Asien sind stark vertreten. 

Am Mittwoch war die Messe nur für Fachbesucher und Fans mit Sonderticket geöffnet, die Hallen füllten sich rasch. Wenn ab Donnerstag die breite Öffentlichkeit Zugang hat, dürften es weit voller werden. 

Dass Gaming längst nicht mehr als Zeitverschwendung gewertet wird, verdeutlicht auch das gestiegene Interesse aus der Politik an der Branche. Am Mittwoch wurden Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD), NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und die Vizepräsidentin der EU-Kommission, Henna Virkkunen, bei der Gamescom erwartet. Für Donnerstag hatte sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier angesagt. 

Als wichtig gelten Games auch bei der Demokratievermittlung, dies vor allem mit "Serious Games" - das sind Spiele, die einen pädagogischen Mehrwert haben, etwa indem sie Rechtsextremismus kritisch thematisieren und den Spieler zum Nachdenken bringen. Solche Serious Games sind ein zentrales Thema der diesjährigen Gamescom.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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