1500 PS, 420 km/h: Das ist der neue Bugatti Chiron

Er ist ohne Zweifel das Highlight des diesjährigen Genfer Autosalons: der Supersportwagen Bugatti Chiron. Was er kann, und mit welchen Neuheiten andere Autobauer aufwarten.
| az/dpa
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Der Bugatti Chiron leistet sagenhafte 1500 PS und 1600 Nm Drehmoment.
dpa 13 Der Bugatti Chiron leistet sagenhafte 1500 PS und 1600 Nm Drehmoment.
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Die Studie eines Opels GT.
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Neues aus Tschechien: Skoda präsentierte den Vision S.
dpa 13 Neues aus Tschechien: Skoda präsentierte den Vision S.

Genf  - Er wurde heiß erwartet und ist der absolute Überflieger der Show. Auf dem Genfer Autosalon ist erstmals der neue Supersportwagen der VW-Tochter Bugatti zu bestaunen: Der Chiron!

Er tritt diesen Sommer die Nachfolge des millionenschweren und bereits über 1000 PS starken Veyron an, leistet unglaubliche 1500 PS und hat eine Höchstgeschwindigkeit von 420 km/h. Er könnte sogar noch schneller, doch er ist abgeriegelt. Nicht einmal der Besitzer kann diese Sperre aufheben, denn mehr Tempo soll nur abseits offizieller Straßen drin sein.

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Kostenpunkt: Knapp 2.9 Millionen Euro

 

Das weitgehend aus Karbon und Aluminium handgefertigte Coupé hat einen 16-Zylinder-Motor in W-Anordnung, acht Liter Hubraum und Allradantrieb. Mehr Angaben zu Technik und Fahrleistung sind noch rar,  doch die Ansage von Wolfgang Dürheimer gibt wenig Raum für Spekulationen: "Wir haben das Beste spürbar besser gemacht", sagt der Bugatti-CEO und stellt den „leistungsstärksten, schnellsten, luxuriösesten und exklusivsten Serien-Supersportwagen der Welt“ in Aussicht.

Man muss ihn sich aber leisten können: 2,86 Millionen Euro zahlt der Besteller mindestens, bis er das Auto in einem halben Jahr in der Garage stehen hat. Alleine die Anzahlung bei der Vorbestellung beträgt 200.000 Euro. Der Nachfrage tut das offenbar keinen Abbruch. Nach Angaben des Herstelles sind bereits zwei Drittel der 500 geplanten Fahrzeuge bereits vorbestellt.

 

Das hat der Genfer Autosalon noch zu bieten

 

Auch BMW lässt die Muskeln spielen - die Münchner präsentieren in Genf den neuen 7er als Zwölfzylinder mit 660 PS, gut 300 Kilometern pro Stunde Spitzengeschwindigkeit und ebenfalls Allradantrieb. Mercedes schließt eine Lücke im Modellprogramm seines C-Klasse- Coupés und zeigt eine Version von AMG mit sechs Zylindern, 367 PS und Allradantrieb.

Maserati bringt einen ersten Geländewagen auf den Markt, den Levante. Der betont sportliche Ableger der Limousine Ghibli soll noch im Frühjahr in den Handel kommen. Bentley hat sein Flaggschiff überarbeitet und zeigt als weitere Varianten das Sportmodel Mulsanne Speed und eine Version mit verlängertem Radstand.

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Audi präsentiert seinen kleinsten SUV, den Q2. Eine fast coupéhafte Silhouette, große Lufteinlässe und der hoch angeordnete achteckige Grill prägen das Bild. Ein radargestütztes Notbremssystem ist serienmäßig, digitale Instrumente und Head-up-Display können dazu gekauft werden. Der Gepäckraum fasst 405 Liter.

Opel hat seinen Geländewagen Mokka überarbeitet mit neuem Design, mehr Ausstattung und einem weiteren Motor. VW zeigt den überarbeiteten Up und die kleine Polo-SUV-Studie. Volvo schließt den Generationswechsel an der Spitze der Modellpalette mit dem Luxus-Kombi V90 ab.

Ford hat dem Kuga ein Facelift verordnet, mit retuschiertem Design und sparsamerem Motor. Peugeot zeigt den SUV 2008 mit neuer Front - steiler Grill und breitere Kotflügel. Assistenzsysteme helfen beim Bremsen und Parken. Kia zeigt mit dem Niro ein ausschließlich für den Hybridantrieb entwickeltes SUV. Und auch der deutsch-chinesische Hersteller Borgward lässt es sich ein Jahr nach seinem Relaunch nicht nehmen, sein zweites Modell zu präsentieren. Medienberichten zufolge handelt es sich um ein kleineres Schwestermodell des ersten Borgward-Autos BX7.

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