Zu wenig Kopf für Fußball? So reagiert Boateng auf die Kritik von Rummenigge

Jérôme Boateng erwischte gegen Rostow keinen guten Tag. Mit seinen außerfußballerischen Aktivitäten soll das aber nichts zu tun haben. Foto: dpa

Nach der überschaubaren Leistung von Jérôme Boateng in Rostow ist der Abwehr-Chef von Karl-Heinz Rummenigge angezählt worden. Jetzt hat sich Boateng zur Kritik geäußert.

 

München – Hat Jérôme Boateng vor lauter Marketing-Aktivitäten den Fokus auf das Wesentliche verloren? Eine entsprechende Kritik war Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge nach der 2:3-Pleite gegen Rostow vor den TV-Kameras über die Lippen gekommen. „Jérôme muss wieder ein bisschen mehr zur Ruhe kommen. Seit dem letzten Sommer ist mir das ein bisschen zu viel“, sagte er bei „Sky“ über den Verteidiger und nahm ihn gleichzeitig in die Pflicht: „Es wäre im Sinne von ihm und des ganzen Clubs, wenn er ein bisschen mal wieder back to earth runterkommt.“

Jetzt hat sich Boateng, der bereits nach dem Spiel selbstkritisch mit sich und der Mannschaft ins Gericht gegangen war, in der "Bild" zum Rummenigge-Rüffel geäußert: "Die Kritik an unserer und auch an meiner Leistung ist berechtigt. Ich habe nicht gut gespielt", so der 28-Jährige.

Boateng: "PR-Termine sind nicht der Grund"

Was die Gründe dafür angeht, ist Boateng aber nicht mit seinem Chef d'accord: "Das liegt auch daran, dass ich nach meiner Verletzung von der EM und dem späten Einstieg in die Vorbereitung noch nicht wieder bei 100 Prozent bin. Der Grund dafür sind aber nicht irgendwelche PR- oder Lifestyle-Termine. Wer mich kennt, weiß, dass ich immer alles tue, um in Top-Form zu sein", zitiert ihn "Bild".

Boateng, der nach seinem Patzer vor dem ersten Gegentor und dem verursachten Elfmeter zum 1:2 in der 58. Minute angeschlagen ausgewechselt wurde, sei nun "erstmal froh, dass die Verletzung nicht schlimm" und ein Einsatz am Samstag gegen Leverkusen nicht ausgeschlossen ist.

 

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