Zigarren-Versprechen geht in Rauch auf Guardiola: "Es war ein Scherz!"

Uli Hoeneß qualmt Pep Guardiola in Moskau mit seiner Siegeszigarre zu. Der gibt ein Zigarren-Versprechen ab - aber nur im Spaß, wie er am Freitag klarstellt. Als Sieges-Genussmittel bevorzugt er nämlich etwas anderes.

 

München - Um 1.23 Uhr zwar es Zeit für die Fat Ladies. Beim Bankett des FC Bayern nach dem 3:1-Sieg bei ZSKA Moskau wurden im Zentrum der Macht, dem runden Tisch inmitten allen Trubels, plötzlich Davidoff-Zigarren verteilt.

Rauchverbot? Niet! Fremdwort in Russland. Präsident Uli Hoeneß, Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge und Finanzchef Jan-Christian Dreesen griffen zu, qualmten vor allem Trainer Pep Guardiola, mit ihren Siegeszigarren kräftig zu.

Hoeneß war einfach zufrieden, zufrieden mit den Rekord-Bayern (10 Champions-League-Siege in Folge), zufrieden mit Guardiola, dem er gestenreich die Welt erklärte, aber auch andächtig zuhörte. Um 1.47 Uhr war’s Pep dann zu verraucht, er ging ins Bett.

Warum er, der Gesundheitsfanatiker, nicht rauchte, wollte die AZ beim Gute-Nacht-Sagen wissen. Pep lachte, und gab ein Versprechen ab: "Wenn wir einen Titel haben, dann rauche ich eine Zigarre!"

Am Freitag nahm er sein Versprechen jedoch wieder zurück. Als er auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Braunschweig gefragt wurde, ob er sich denn schon eine spezielle Zigarrenmarke ausgesucht habe, sagte der 42-Jährige: "Es war ein Scherz. Ich rauche nicht." Als Sieges-Genussmittel bevorzugt er etwas anderes: "Weißwein. Das ist besser."

 

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