Zieht der FC Bayern den Kürzeren? Pavard selbstbewusst: "Viele Vereine wollen mich"

, aktualisiert am 23.07.2018 - 12:00 Uhr
Glänzte bei der Fußball-WM 2018 für Frankreich: Benjamin Pavard. Foto: imago/PanoramiC

Als Weltmeister ist Benjamin Pavard nun endgültig ganz oben auf den Transferwunschzetteln der europäischen Top-Klubs dabei. Glaubt man seinen Aussagen, könnte der FC Bayern namhafte Konkurrenz im Werben um den Franzosen haben. 

München/Stuttgart – Kommt Benjamin Pavard zum FC Bayern oder wird es doch ein anderer Top-Klub? Zumindest für Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart dürfte er kaum mehr zu halten sein. "Ich habe immer gesagt, dass ich für einen Champions-League-Verein spielen möchte. Das heißt nicht, dass ich unbedingt diesen Sommer gehe. Aber wenn es eine Gelegenheit gibt, die alle zufrieden stellt, warum nicht?", sagte der 22 Jahre alte Franzose der L'Equipe.

Er wolle "alles gewinnen: die WM mehrmals, die Champions League, alle Pokale, die es gibt. Ich will ein Spieler mit einer gigantischen Siegerliste sein", ergänzte der Defensivspieler. Sein Status habe sich nach dem WM-Triumph "verändert: Ich bin nicht mehr der kleine Junge, der gerade angekommen ist, ich bin jetzt Weltmeister. Es gibt viele Vereine, die mich wollen."

Stuttgart will Pavard noch halten - FC Bayern müsste 50 Millionen zahlen

Pavard steht noch bis 2021 beim VfB unter Vertrag, besitzt aber eine Ausstiegsklausel über 35 Millionen Euro für kommenden Sommer. Angeblich soll er sich schon mit dem FC Bayern einig sein. Ein sofortiger Wechsel würde über 50 Millionen Euro kosten. Dieser würde für die Münchner aber nur Sinn ergeben, wenn Jerome Boateng den Rekordmeister verlassen sollte. Der Innenverteidiger wird mit Paris St. Germain in Verbindung gebracht.

Stuttgart will Pavard unbedingt noch ein Jahr behalten. Dafür würde der VfB "gerne auch auf sehr viel Geld verzichten", wie Sportvorstand Michael Reschke zuletzt mehrmals betonte.

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