Wiesn-Heimpleite für TSV 1860 0:2 - Schwache Löwen verlieren gegen Hannover

, aktualisiert am 25.09.2016 - 16:51 Uhr
Die Löwen bleiben bei acht Punkten. Foto: dpa

Die Löwen verloren am Sonntag ihr Heimspiel vor über 26 000 Zuschauern in der Allianz Arena verdient mit 2:0. "Zwei Gegentore, null Punkte – es fühlt sich nicht so toll an"

 

München  - Braune Lederhosen- Hosen, grünes „Trachtenwesten-Trikot“. Gestern durften die Löwen ihr Oktoberfest-Outfit auf den Rasen ausführen. 20 Grad, Sonnenschein, bestes Wiesn-Wetter! Da wusste Stefan Schneider genau, wie er die Fans catchen konnte. “Auf geht’s Löwen! Erst an Dreier, dann raus auf die Wiesn!”, rief der Stadionsprecher durch sein Mikro.

Das Vergnügen von Fans wie Spielern der Sechzger auf der Theresienwiese (Dienstag!) wurde aber gründlich vermiest: Gegen Bundesliga-Absteiger Hannover 96 gab es am siebten Spieltag vor einer mauen Kulisse von 26.100 Zuschauern in der Allianz Arena ein 0:2 (0:0). Kenan Karaman (66.) und Martin Harnik (87.) trafen für deutlich überlegene 96er. „Wir wussten, dass Hannover einen Erstligakader hat –  sie waren eine Klasse besser. Ein verdienter Sieg“, gestand Sportchef Thomas Eichin hinterher. Damit schafften die Niedersachsen den Sprung auf Rang zwei. Und Sechzig, das sich auf einem besseren Weg wähnte, rutschte mit acht Zählern in die untere Tabellenhälfte. „Im Fußball gibt es oft nur schwarz oder weiß: Gewinnst du zwei Spiele, bist du die beste Mannschaft der Welt“, sagte Daniel Adlung, „zwei Wochen später die Schlechteste. Aber klar: Von denen können wir uns noch einiges abkucken.“

Trainer Kosta Runjaic baute seine Elf im Vergleich zum Pauli-Gastspiel am Donnerstag (2:2) doppelt um: Weil Milos Degenek wegen einer Innenbandverletzung  vier Wochen ausfällt, durfte Routinier Kai Bülow ran. Zudem kehrte Daylon Claasen anstelle von Levent Aycicek in die Startelf zurück – auch Zauberfuß Victor Andrade musste vorerst auf die Bank.

Sechzig sah sich gezwungen, weit in die eigene Hälfte zurückzuziehen, weil die 96er ein aggressives Pressing spielte. Schon nach fünf Minuten musste Torhüter Jan Zimmermann seine Elf gleich zweimal vor dem Rückstand bewahren. Hannover blieb gefährlich: Freistoß-Variante von Fossum auf Anton, Volleyschuss, drüber (9.). Beim nächsten Angriff der Roten hieß der einzige Grund, warum Felix Klaus den Ball aus sechs Metern völlig freistehend nicht zum 1:0 über die Linie drücken konnte: Zimmermann (16.). „Zwei Gegentore, null Punkte – es fühlt sich nicht so toll an“, sagte der mit Abstand beste Löwe danach. Von seinen Kollegen kam viel zu wenig: Ein Matmour-Warnschüsschen (22.), ein Liendl-Freistoß, den Sascha Mölders und Bülow verpassten (40.) – so sahen die besten Chancen aus. Mehr nicht. Immerhin konnte die Runjaic-Elf 96, wenn auch mit Müh und Not, vom Tor fernhalten.

Gleiches Bild nach der Pause: Weil Hannover überliegen blieb, brachte Runjaic nach gut einer Stunde seine brasilianische Wunderwaffe für den blassen Liendl. Doch diesmal konnte Victor Andrade nicht selbst zuschlagen, sondern musste mitansehen, wie Hannover traf: Ecke von links, Kopfball Karaman aus kürzester Distanz – 0:1. Welche Antwort hatte Sechzig noch? Keine! Lange Bälle, kaum Spielzüge. Stattdessen die Entscheidung: Der völlig alleingelassene Joker Martin Harnik schloss einen Konter ab (87.).

Und so musste auch Runjaic einen verdienten Gäste-Dreier analysieren:  „Hannover war klar besser. Es macht keinen Spaß, daheim am Wiesn-Wochenende zu verlieren. Aber so ist es nunmal, das müssen wir nun verdauen.“ Und den Frust womöglich mit der ein oder anderen Maß hinunterspülen: Ist schließlich eine ganze Woche hin bis zum nächste Auftritt (in Würzburg).

Braune Lederhosen- Hosen, grünes „Trachtenwesten-Trikot“. Gestern durften die Löwen ihr Oktoberfest-Outfit auf den Rasen ausführen. 20 Grad, Sonnenschein, bestes Wiesn-Wetter! Da wusste Stefan Schneider genau, wie er die Fans catchen konnte. “Auf geht’s Löwen! Erst an Dreier, dann raus auf die Wiesn!”, rief der Stadionsprecher durch sein Mikro.

Das Vergnügen von Fans wie Spielern der Sechzger auf der Theresienwiese (Dienstag!) wurde aber gründlich vermiest: Gegen Bundesliga-Absteiger Hannover 96 gab es am siebten Spieltag vor einer mauen Kulisse von 26.100 Zuschauern in der Allianz Arena ein 0:2 (0:0). Kenan Karaman (66.) und Martin Harnik (87.) trafen für deutlich überlegene 96er. „Wir wussten, dass Hannover einen Erstligakader hat –  sie waren eine Klasse besser. Ein verdienter Sieg“, gestand Sportchef Thomas Eichin hinterher. Damit schafften die Niedersachsen den Sprung auf Rang zwei. Und Sechzig, das sich auf einem besseren Weg wähnte, rutschte mit acht Zählern in die untere Tabellenhälfte. „Im Fußball gibt es oft nur schwarz oder weiß: Gewinnst du zwei Spiele, bist du die beste Mannschaft der Welt“, sagte Daniel Adlung, „zwei Wochen später die Schlechteste. Aber klar: Von denen können wir uns noch einiges abkucken.“

Trainer Kosta Runjaic baute seine Elf im Vergleich zum Pauli-Gastspiel am Donnerstag (2:2) doppelt um: Weil Milos Degenek wegen einer Innenbandverletzung  vier Wochen ausfällt, durfte Routinier Kai Bülow ran. Zudem kehrte Daylon Claasen anstelle von Levent Aycicek in die Startelf zurück – auch Zauberfuß Victor Andrade musste vorerst auf die Bank.

Sechzig sah sich gezwungen, weit in die eigene Hälfte zurückzuziehen, weil die 96er ein aggressives Pressing spielte. Schon nach fünf Minuten musste Torhüter Jan Zimmermann seine Elf gleich zweimal vor dem Rückstand bewahren. Hannover blieb gefährlich: Freistoß-Variante von Fossum auf Anton, Volleyschuss, drüber (9.). Beim nächsten Angriff der Roten hieß der einzige Grund, warum Felix Klaus den Ball aus sechs Metern völlig freistehend nicht zum 1:0 über die Linie drücken konnte: Zimmermann (16.). „Zwei Gegentore, null Punkte – es fühlt sich nicht so toll an“, sagte der mit Abstand beste Löwe danach. Von seinen Kollegen kam viel zu wenig: Ein Matmour-Warnschüsschen (22.), ein Liendl-Freistoß, den Sascha Mölders und Bülow verpassten (40.) – so sahen die besten Chancen aus. Mehr nicht. Immerhin konnte die Runjaic-Elf 96, wenn auch mit Müh und Not, vom Tor fernhalten.

Gleiches Bild nach der Pause: Weil Hannover überliegen blieb, brachte Runjaic nach gut einer Stunde seine brasilianische Wunderwaffe für den blassen Liendl. Doch diesmal konnte Victor Andrade nicht selbst zuschlagen, sondern musste mitansehen, wie Hannover traf: Ecke von links, Kopfball Karaman aus kürzester Distanz – 0:1. Welche Antwort hatte Sechzig noch? Keine! Lange Bälle, kaum Spielzüge. Stattdessen die Entscheidung: Der völlig alleingelassene Joker Martin Harnik schloss einen Konter ab (87.).

Und so musste auch Runjaic einen verdienten Gäste-Dreier analysieren:  „Hannover war klar besser. Es macht keinen Spaß, daheim am Wiesn-Wochenende zu verlieren. Aber so ist es nunmal, das müssen wir nun verdauen.“ Und den Frust womöglich mit der ein oder anderen Maß hinunterspülen: Ist schließlich eine ganze Woche hin bis zum nächste Auftritt (in Würzburg).

Braune Lederhosen- Hosen, grünes „Trachtenwesten-Trikot“. Gestern durften die Löwen ihr Oktoberfest-Outfit auf den Rasen ausführen. 20 Grad, Sonnenschein, bestes Wiesn-Wetter! Da wusste Stefan Schneider genau, wie er die Fans catchen konnte. “Auf geht’s Löwen! Erst an Dreier, dann raus auf die Wiesn!”, rief der Stadionsprecher durch sein Mikro.

Das Vergnügen von Fans wie Spielern der Sechzger auf der Theresienwiese (Dienstag!) wurde aber gründlich vermiest: Gegen Bundesliga-Absteiger Hannover 96 gab es am siebten Spieltag vor einer mauen Kulisse von 26.100 Zuschauern in der Allianz Arena ein 0:2 (0:0). Kenan Karaman (66.) und Martin Harnik (87.) trafen für deutlich überlegene 96er. „Wir wussten, dass Hannover einen Erstligakader hat –  sie waren eine Klasse besser. Ein verdienter Sieg“, gestand Sportchef Thomas Eichin hinterher. Damit schafften die Niedersachsen den Sprung auf Rang zwei. Und Sechzig, das sich auf einem besseren Weg wähnte, rutschte mit acht Zählern in die untere Tabellenhälfte. „Im Fußball gibt es oft nur schwarz oder weiß: Gewinnst du zwei Spiele, bist du die beste Mannschaft der Welt“, sagte Daniel Adlung, „zwei Wochen später die Schlechteste. Aber klar: Von denen können wir uns noch einiges abkucken.“

Trainer Kosta Runjaic baute seine Elf im Vergleich zum Pauli-Gastspiel am Donnerstag (2:2) doppelt um: Weil Milos Degenek wegen einer Innenbandverletzung  vier Wochen ausfällt, durfte Routinier Kai Bülow ran. Zudem kehrte Daylon Claasen anstelle von Levent Aycicek in die Startelf zurück – auch Zauberfuß Victor Andrade musste vorerst auf die Bank.

Sechzig sah sich gezwungen, weit in die eigene Hälfte zurückzuziehen, weil die 96er ein aggressives Pressing spielte. Schon nach fünf Minuten musste Torhüter Jan Zimmermann seine Elf gleich zweimal vor dem Rückstand bewahren. Hannover blieb gefährlich: Freistoß-Variante von Fossum auf Anton, Volleyschuss, drüber (9.). Beim nächsten Angriff der Roten hieß der einzige Grund, warum Felix Klaus den Ball aus sechs Metern völlig freistehend nicht zum 1:0 über die Linie drücken konnte: Zimmermann (16.). „Zwei Gegentore, null Punkte – es fühlt sich nicht so toll an“, sagte der mit Abstand beste Löwe danach. Von seinen Kollegen kam viel zu wenig: Ein Matmour-Warnschüsschen (22.), ein Liendl-Freistoß, den Sascha Mölders und Bülow verpassten (40.) – so sahen die besten Chancen aus. Mehr nicht. Immerhin konnte die Runjaic-Elf 96, wenn auch mit Müh und Not, vom Tor fernhalten.

Gleiches Bild nach der Pause: Weil Hannover überliegen blieb, brachte Runjaic nach gut einer Stunde seine brasilianische Wunderwaffe für den blassen Liendl. Doch diesmal konnte Victor Andrade nicht selbst zuschlagen, sondern musste mitansehen, wie Hannover traf: Ecke von links, Kopfball Karaman aus kürzester Distanz – 0:1. Welche Antwort hatte Sechzig noch? Keine! Lange Bälle, kaum Spielzüge. Stattdessen die Entscheidung: Der völlig alleingelassene Joker Martin Harnik schloss einen Konter ab (87.).

Und so musste auch Runjaic einen verdienten Gäste-Dreier analysieren:  „Hannover war klar besser. Es macht keinen Spaß, daheim am Wiesn-Wochenende zu verlieren. Aber so ist es nunmal, das müssen wir nun verdauen.“ Und den Frust womöglich mit der ein oder anderen Maß hinunterspülen: Ist schließlich eine ganze Woche hin bis zum nächste Auftritt (in Würzburg).

Braune Lederhosen- Hosen, grünes „Trachtenwesten-Trikot“. Gestern durften die Löwen ihr Oktoberfest-Outfit auf den Rasen ausführen. 20 Grad, Sonnenschein, bestes Wiesn-Wetter! Da wusste Stefan Schneider genau, wie er die Fans catchen konnte. “Auf geht’s Löwen! Erst an Dreier, dann raus auf die Wiesn!”, rief der Stadionsprecher durch sein Mikro.

Das Vergnügen von Fans wie Spielern der Sechzger auf der Theresienwiese (Dienstag!) wurde aber gründlich vermiest: Gegen Bundesliga-Absteiger Hannover 96 gab es am siebten Spieltag vor einer mauen Kulisse von 26.100 Zuschauern in der Allianz Arena ein 0:2 (0:0). Kenan Karaman (66.) und Martin Harnik (87.) trafen für deutlich überlegene 96er. „Wir wussten, dass Hannover einen Erstligakader hat –  sie waren eine Klasse besser. Ein verdienter Sieg“, gestand Sportchef Thomas Eichin hinterher. Damit schafften die Niedersachsen den Sprung auf Rang zwei. Und Sechzig, das sich auf einem besseren Weg wähnte, rutschte mit acht Zählern in die untere Tabellenhälfte. „Im Fußball gibt es oft nur schwarz oder weiß: Gewinnst du zwei Spiele, bist du die beste Mannschaft der Welt“, sagte Daniel Adlung, „zwei Wochen später die Schlechteste. Aber klar: Von denen können wir uns noch einiges abkucken.“

Trainer Kosta Runjaic baute seine Elf im Vergleich zum Pauli-Gastspiel am Donnerstag (2:2) doppelt um: Weil Milos Degenek wegen einer Innenbandverletzung  vier Wochen ausfällt, durfte Routinier Kai Bülow ran. Zudem kehrte Daylon Claasen anstelle von Levent Aycicek in die Startelf zurück – auch Zauberfuß Victor Andrade musste vorerst auf die Bank.

Sechzig sah sich gezwungen, weit in die eigene Hälfte zurückzuziehen, weil die 96er ein aggressives Pressing spielte. Schon nach fünf Minuten musste Torhüter Jan Zimmermann seine Elf gleich zweimal vor dem Rückstand bewahren. Hannover blieb gefährlich: Freistoß-Variante von Fossum auf Anton, Volleyschuss, drüber (9.). Beim nächsten Angriff der Roten hieß der einzige Grund, warum Felix Klaus den Ball aus sechs Metern völlig freistehend nicht zum 1:0 über die Linie drücken konnte: Zimmermann (16.). „Zwei Gegentore, null Punkte – es fühlt sich nicht so toll an“, sagte der mit Abstand beste Löwe danach. Von seinen Kollegen kam viel zu wenig: Ein Matmour-Warnschüsschen (22.), ein Liendl-Freistoß, den Sascha Mölders und Bülow verpassten (40.) – so sahen die besten Chancen aus. Mehr nicht. Immerhin konnte die Runjaic-Elf 96, wenn auch mit Müh und Not, vom Tor fernhalten.

Gleiches Bild nach der Pause: Weil Hannover überliegen blieb, brachte Runjaic nach gut einer Stunde seine brasilianische Wunderwaffe für den blassen Liendl. Doch diesmal konnte Victor Andrade nicht selbst zuschlagen, sondern musste mitansehen, wie Hannover traf: Ecke von links, Kopfball Karaman aus kürzester Distanz – 0:1. Welche Antwort hatte Sechzig noch? Keine! Lange Bälle, kaum Spielzüge. Stattdessen die Entscheidung: Der völlig alleingelassene Joker Martin Harnik schloss einen Konter ab (87.).

Und so musste auch Runjaic einen verdienten Gäste-Dreier analysieren:  „Hannover war klar besser. Es macht keinen Spaß, daheim am Wiesn-Wochenende zu verlieren. Aber so ist es nunmal, das müssen wir nun verdauen.“ Und den Frust womöglich mit der ein oder anderen Maß hinunterspülen: Ist schließlich eine ganze Woche hin bis zum nächste Auftritt (in Würzburg).

Braune Lederhosen- Hosen, grünes „Trachtenwesten-Trikot“. Gestern durften die Löwen ihr Oktoberfest-Outfit auf den Rasen ausführen. 20 Grad, Sonnenschein, bestes Wiesn-Wetter! Da wusste Stefan Schneider genau, wie er die Fans catchen konnte. “Auf geht’s Löwen! Erst an Dreier, dann raus auf die Wiesn!”, rief der Stadionsprecher durch sein Mikro.

Das Vergnügen von Fans wie Spielern der Sechzger auf der Theresienwiese (Dienstag!) wurde aber gründlich vermiest: Gegen Bundesliga-Absteiger Hannover 96 gab es am siebten Spieltag vor einer mauen Kulisse von 26.100 Zuschauern in der Allianz Arena ein 0:2 (0:0). Kenan Karaman (66.) und Martin Harnik (87.) trafen für deutlich überlegene 96er. „Wir wussten, dass Hannover einen Erstligakader hat –  sie waren eine Klasse besser. Ein verdienter Sieg“, gestand Sportchef Thomas Eichin hinterher. Damit schafften die Niedersachsen den Sprung auf Rang zwei. Und Sechzig, das sich auf einem besseren Weg wähnte, rutschte mit acht Zählern in die untere Tabellenhälfte. „Im Fußball gibt es oft nur schwarz oder weiß: Gewinnst du zwei Spiele, bist du die beste Mannschaft der Welt“, sagte Daniel Adlung, „zwei Wochen später die Schlechteste. Aber klar: Von denen können wir uns noch einiges abkucken.“

Trainer Kosta Runjaic baute seine Elf im Vergleich zum Pauli-Gastspiel am Donnerstag (2:2) doppelt um: Weil Milos Degenek wegen einer Innenbandverletzung  vier Wochen ausfällt, durfte Routinier Kai Bülow ran. Zudem kehrte Daylon Claasen anstelle von Levent Aycicek in die Startelf zurück – auch Zauberfuß Victor Andrade musste vorerst auf die Bank.

Sechzig sah sich gezwungen, weit in die eigene Hälfte zurückzuziehen, weil die 96er ein aggressives Pressing spielte. Schon nach fünf Minuten musste Torhüter Jan Zimmermann seine Elf gleich zweimal vor dem Rückstand bewahren. Hannover blieb gefährlich: Freistoß-Variante von Fossum auf Anton, Volleyschuss, drüber (9.). Beim nächsten Angriff der Roten hieß der einzige Grund, warum Felix Klaus den Ball aus sechs Metern völlig freistehend nicht zum 1:0 über die Linie drücken konnte: Zimmermann (16.). „Zwei Gegentore, null Punkte – es fühlt sich nicht so toll an“, sagte der mit Abstand beste Löwe danach. Von seinen Kollegen kam viel zu wenig: Ein Matmour-Warnschüsschen (22.), ein Liendl-Freistoß, den Sascha Mölders und Bülow verpassten (40.) – so sahen die besten Chancen aus. Mehr nicht. Immerhin konnte die Runjaic-Elf 96, wenn auch mit Müh und Not, vom Tor fernhalten.

Gleiches Bild nach der Pause: Weil Hannover überliegen blieb, brachte Runjaic nach gut einer Stunde seine brasilianische Wunderwaffe für den blassen Liendl. Doch diesmal konnte Victor Andrade nicht selbst zuschlagen, sondern musste mitansehen, wie Hannover traf: Ecke von links, Kopfball Karaman aus kürzester Distanz – 0:1. Welche Antwort hatte Sechzig noch? Keine! Lange Bälle, kaum Spielzüge. Stattdessen die Entscheidung: Der völlig alleingelassene Joker Martin Harnik schloss einen Konter ab (87.).

Und so musste auch Runjaic einen verdienten Gäste-Dreier analysieren:  „Hannover war klar besser. Es macht keinen Spaß, daheim am Wiesn-Wochenende zu verlieren. Aber so ist es nunmal, das müssen wir nun verdauen.“ Und den Frust womöglich mit der ein oder anderen Maß hinunterspülen: Ist schließlich eine ganze Woche hin bis zum nächste Auftritt (in Würzburg).

 

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