Weltmeisterschaft 2014 Sieben Gründe warum Deutschland Weltmeister wird

Die AZ hat den Kopf von Philipp Lahm auf den von Lothar Matthäus (1990) gesetzt. Foto: dpa, Montage: Schemberg

Teamgeist, Qualität – und der Bayern-Faktor: Sieben gute Gründe, warum es klappt mit dem vierten WM-Titel

 

Turniermannschaft: Man denkt automatisch an den bekannten Gary-Lineker-Spruch („...und am Ende gewinnen immer die Deutschen“). Traditionell kann sich kein Team während einer WM mehr steigern als die deutsche Nationalelf. Seit 1954 war das DFB-Team zudem immer unter den letzten Acht – und ab dem Viertelfinale ist alles drin!

Teamgeist: Zamreißen, Burschen! Obwohl es einen großen Bayern- und einen großen BVB-Block gibt, verstehen sich alle gut. „Wenn man Blockbildung hat, ist das kein Nachteil für uns, sondern kann und wird gut sein“, sagt der Bundestrainer.

Torhunger: Zum Titel ballern! Miroslav Klose (2006) und Thomas Müller (2010) waren bereits WM-Torschützenkönige. Müller sagt, dass er seinen Titel verteidigen will. Klose kann mit dem nächsten Tor WM-Rekordtorjäger Ronaldo (15 Treffer) ein- und DFB-Rekordmann Gerd Müller (68) überholen.

Variabilität: Nur ein Stürmer? Von wegen! Mit Klose hat Löw zwar nominell nur eine Spitze im Kader. Ganz vorne können aber auch Götze, Müller, Özil oder Schürrle spielen – was Deutschland taktisch schwer ausrechenbar macht.

Sieger-Rhythmus: Sowohl Brasilien (1994) als auch Italien (2006) holten ihren vierten WM-Titel 24 Jahre nach dem dritten. Und Deutschland wurde 1990 zum dritten Mal Weltmeister...

Bayern-Faktor: Gerade die Bayern-Stars sind nach dem verpassten Triple heiß wie nie auf den Goldpokal. Lahm, Schweinsteiger, Neuer und Co. dürsten nach dem Champions-League-Triumph 2013 danach, nun auch die WM zu gewinnen. „Diese Generation hat den Titel wirklich verdient“, sagt Rekordnationalspieler Lothar Matthäus. Löw meint: „Sie alle haben jetzt schon phänomenale, großartige Karrieren hingelegt. Aber ein Weltmeistertitel wäre die Krönung, sozusagen das i-Tüpfelchen.“

Qualität: Nur Deutschland hat wie die titelsatten Spanier sechs Mann mit einem Marktwert von über 40 Millionen Euro im Kader (Götze, Özil, Müller, Schweinsteiger, Kroos, Reus). Im Schnitt beträgt der Marktwert des deutschen Kaders wie der der Spanier 26 Millionen Euro – das sind ganze sechs Millionen mehr als bei Brasilien. Lahm: „Wir haben die Qualität, die Reife und den Torschützenkönig von 2010 - das Einzige, was noch fehlt, ist der Titel.“

 

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