Wegen Pyro-Exzessen von Löwen-Fans TSV 1860 muss hohe Geldstrafe zahlen: "Verunglimpfende Inhalte"

Benahmen sich in Zwickau ordentlich daneben: die Ultras des TSV 1860. Foto: imago/Eibner

Nach Pyro-Exzessen in der Dritten Liga und beleidigenden Bannern einzelner Anhänger bestraft der DFB den TSV 1860 mit einer empfindlichen Geldstrafe.

 

München - Der TSV 1860 München muss für das Fehlverhalten einzelner Fans eine Geldstrafe bezahlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Giesinger "wegen vierer Fälle eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit einer Gesamtgeldstrafe in Höhe von 16 750 Euro belegt", wie es hieß.

Vorfälle gegen Hansa Rostock und in Zwickau

Wie der DFB am Montag mitteilte, geht es um drei Vorfälle beim Spiel gegen Hansa Rostock am 3. März und ein Vorkommnis in der Partie am 4. Mai beim FSV Zwickau. Dabei wurden Leuchtstäbe oder Bengalische Feuer gezündet.

Zudem seien Banner mit verunglimpfenden Inhalten gezeigt worden, hieß es in der Mitteilung. Der Verein habe den jeweiligen Urteilen zugestimmt, die Urteile seien damit rechtskräftig. Es ist eine vergleichsweise hohe Strafe in der Dritten Liga.

Hohe Strafe gegen den TSV 1860

Auch gegen den VfL Osnabrück (4.900 Euro) und gegen Carl Zeiss Jena (700 Euro) wurden Strafen ausgesprochen. In allen drei Fällen hatten die Zuschauer pyrotechnische Gegenstände abgebrannt, es kam teils zu Spielunterbrechungen und starker Rauchentwicklung, hieß es weiter. Bei Sechzig hatten sich die Verfälle gehäuft - die Löwen gelten in diesem Bezug längst als Wiederholungstäter.

 

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