Wegen Hasskommentaren Harry und Meghan stellen sich gegen Facebook

Harry und Meghan raten Unternehmen derzeit von Werbung auf Facebook ab. Foto: imago images/i Images

Facebook wird für seinen Umgang mit Hasskommentaren derzeit massiv kritisiert. Auch die ehemaligen Royals Harry und Meghan stellen sich gegen das Unternehmen.

 

Hat es sich Facebook-Chef Mark Zuckerberg etwa mit Prinz Harry und Herzogin Meghan verscherzt? Die beiden Exil-Royals sollen sich gegen das Unternehmen des 36-jährigen Milliardärs gestellt haben und einflussreichen Unternehmerfreunden von einer Werbung auf dieser Plattform abgeraten haben.

Harry und Meghan unterstützen "Stop Hate for Profit"

Wie ein Sprecher von Harry und Meghan gegenüber "Harper's BAZAAR" bestätigte, setzen sich die beiden für die Kampagne "Stop Hate for Profit" ein. Damit sollen große Konzerne dazu aufgerufen werden, keine Werbung mehr auf Facebook zu spielen. Die Begründung: Die Verantwortlichen gingen nicht genug gegen Hasskommentare, Propaganda, Spam und Fake News vor.

"Wir fordern alle Unternehmen auf, sich mit unseren tief verwurzelten amerikanischen Werten von Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit solidarisch zu zeigen und im Juli nicht auf den Diensten von Facebook zu werben", schreibt die Initiative auf ihrer Website.

Harry und Meghan raten Unternehmen von Werbung bei Facebook ab

Harry und Meghan wollen sich damit für den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzen. Wie ein Insider dem Magazin "Harper's BAZAAR" mitteilt, wollen die ehemaligen Royals vor allem CEOs erfolgreicher Unternehmen auf die Kampagne aufmerksam machen.

Der Präsident der amerikanischen Bürgerrechtsorganisation "National Association for the Advancement of Colored People" (NAACP), Derrick Johnson, dankt Harry und Meghan auf Twitter für ihren Einsatz und schreibt: "Vielen Dank, dass Sie die Art von Führung verkörpern, die dem Moment entspricht."

Die Kampagne "Stop Hate for Profit" zeigt bereits Wirkung. Mittlerweile haben 90 Unternehmen, darunter Unilever und Honda, ihre Werbung auf Facebook vorerst gestoppt. Auch Coca-Cola und Starbucks haben angekündigt, ihre Werbung einzustellen.

 

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