Vorbild Österreich Räumung von Obdachlosenlagern in München: Neues Konzept gefordert

Anfang der Woche wurde wieder ein Lager geräumt. Foto: Daniel von Loeper

Um Räumungen, wie die des Obdachlosenlagers in der Kapuzinerstraße, zukünftig zu verhindern, fordern die Stadtratsfraktionen von FDP und HUT ein neues Konzept.

 

München - Nach der Diskussion im Stadtrat um die Räumung eines Lagers von Obdachlosen in der Kapuzinerunterführung schlägt die Stadtratsfraktion von FDP und HUT vor, ein neues Konzept zur Obdachlosen-Unterbringung zu prüfen. Konkret geht es um ein Modell aus Graz, wie FDP-Stadtrat Thomas Ranft erklärt.

Dies habe Wien mittlerweile übernommen. Der Ansatz: eigene vier Wände statt Sammelunterbringung. Das Projekt heißt "Vinzi" und besteht aus kleinen Holz-Hütten – ähnlich Gartenhäuschen – mit Toilette, Bett und Tisch. Die Dusche teilt man sich, es gibt ein warmes Essen.

Weil die Stadt ohnehin plane, ihre Strategie im Umgang mit Obdachlosencamps neu zu formulieren, könne "Vinzi" auch von München übernommen werden, so die Fraktion.

 

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