Von "großartig" bis "bisschen flach" Reaktionen zum Nockherberg 2019: Das sagen die Gäste über das Singspiel

Bayerischer Ministerpräsident Markus Söder und Frau Karin, Ilse Aigner, Hubert Aiwanger (Parteivorsitzender, Freie Wähler). Foto: API/Michael Tinnefeld

Genauso traditionell, wie am Nockherberg jedes Jahr die Politiker derbleckt werden, wird anschließend über die Güte des Singspiels diskutiert. Die Stimmen im Überblick.

München - Das Singspiel bei der Salvatorprobe sorgte für sehr gemischte Reaktionen. Sowohl die Dargestellten, als auch andere Gäste am Nockherberg haben eine Meinung dazu. Die Stimmen in der Übersicht:

  • Markus Söder (CSU): "Es war großartig. Die Schauspieler sind eine Bank!"
  • Christian Ude (SPD): "Das Singspiel war auf hohem Niveau, aber nichts Neues, die Fortsetzung einer Tradition."
  • Hubert Aiwanger (FW): "Mit dem Klischee, dass man mich als zu bodenständig hinstellt, muss ich wohl leben."
  • Ilse Aigner (CSU): "Es war in bekannter Weise gut. Ich bin mir sicher, die Schauspieler haben alles gegeben. Gar kein Problem, dass ich nicht mehr vor kam. Das Amt der Landtagspräsidentin eignet sich ja auch nicht"
  • Andreas Scheuer (CSU): "Ich wäre nicht da, wo ich jetzt bin, wenn ich nicht Dusel gehabt hätte. Aber als Verkehrsminister wirst schnell in den Topf geworfen, dass du der Autokonzern-Versteher bist, wenn du Arbeitsplätze erhalten willst."

  • Markus Blume (CSU): "Das war großes bayerisches Kino!"
  • Otti Fischer, Schauspieler: "Das Singspiel war mir zu lang, hatte Schwächen. Aber generell hat‘s mir schon gefallen!"
  • Georg Eisenreich (CSU): "Anspruchsvoll, sehr treffend wie die Charaktere Söder, Nahles, Schulze herausgearbeitet wurden."
  • Kristina Frank, (CSU): "Das Singspiel war im Vergleich zu den letzten Jahren sehr gut, super Charaktere. Katharina Schulze: unverwechselbar!"
  • Franz Xaver Bogner, Regisseur und Drehbuchautor: "Das Singspiel war bissl zu lang, ging gut los, dann wurde es schwächer, leider. Kürzungen hätten gut getan."
  • Saskia Vester, Schauspielerin: "Ein bisschen zu lang war’s. Die Energie hat nachgelassen. Genial war Stephan Zinner, der mit einer unglaublichen Lässigkeit und einer Präsenz den inneren Kern des Söders traf."
  • Manuel Pretzl (CSU): "Ein bisschen flach, hat ein paar Längen gehabt."

Wer das Singspiel verpasst hat, kann die Höhen und Tiefen des Nockherbergs im AZ-Newsblog vom Abend nachlesen. Die Kritik der AZ zum Singspiel lesen Sie hier.

 

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