Von Giesing zum KFC Uerdingen Adriano Grimaldi über den TSV 1860: "Kein böses Blut vergießen"

Löwen-Kontrahenten: Adriano Grimaldi (li.) und KFC-Coach Norbert Meier. Foto: imago/revierfoto

Adriano Grimaldi polarisiert im Januar mit seinem Wechsel vom TSV 1860 zum KFC Uerdingen. Nun äußert sich der Ex-Löwen-Stürmer erstmals seit seinem Abgang aus Giesing. 

München/Duisburg - Die Ex-Löwen-Kollegen verabschiedeten ihn emotional, Sechzig-Boss Günther Gorenzel und 1860-Trainer Daniel Bierofka wollten am Ende der Zusammenarbeit nicht mehr zu viel über Adriano Grimaldi sagen. Der Wechsel des Stürmers aus Giesing zum KFC Uerdingen polarisierte in der Dritten Liga in jedem Fall enorm.

Adriano Grimaldi über 1860: "Die Vergangenheit ist mir egal"

Nun hat sich der 27-Jährige erstmals zu seiner Zeit in München geäußert - und darüber, was ihn zum Wechsel mitten in der Saison bewog. "Schwierige Frage. Ich kann die Frage beantworten, wollte Sie aber nicht beantworten. Einfach aus den Gründen, weil es mir nicht leicht fällt, sie so zu beantworten, dass ich am Ende kein böses Blut vergieße, was ich nicht möchte und was auch nicht so ist", sagte Grimaldi bei Magenta Sport: "Letztendlich bin ich einfach froh, dass mir Uerdingen die Chance gegeben hat, trotz der Verletzung hierher zu kommen. Die Vergangenheit ist mir egal. Wichtig ist, dass ich fit werde und meiner neuen Mannschaft helfen kann."

Grimaldi laboriert noch an den Folgen einer Sprunggelenksverletzung, ist bei den Krefeldern derzeit im Aufbautraining. "Die Reha läuft sehr gut, ich bin schon ziemlich weit. Ich bin schon ein bisschen gelaufen, mache ein bisschen was mit dem Ball. Aber ich muss noch Geduld haben und darf nicht zu schnell zu viel machen", erzählte der robuste Stürmer weiter: "Ich muss von Tag zu Tag schauen, wie der Fuß reagiert. Letztendlich bin ich gut im Plan und es sieht sehr gut aus."

Zu einem Wiedersehen mit dem alten Klub kann es übrigens frühestens nächste Saison kommen, sollte Uerdingen nicht, wie geplant, in die Zweite Liga aufsteigen.

 

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