Ticker zum Nachlesen 4:1 in Aalen! Löwen schießen sich nach oben

, aktualisiert am 25.08.2018 - 16:01 Uhr
Treffsicher: Die Löwen um Nico Karger (re.) feiern eines ihrer Tore. Foto: imago/Eibner

Die Löwen legen richtig los: Der TSV 1860 gewinnt nach starker Leistung 4:1 beim VfR Aalen. Nico Karger und Alessandro Abruscia machen den Sieg klar. Das Spiel im Ticker zum Nachlesen.

VfR Aalen - TSV 1860 München 1:4

Tore: 0:1 Karger (19.), 0:2 Abruscia (39.), 0:3 Abruscia (54.), 1:3 Ristl (78.), 1:4 Bekiroglu (86.)

Aufstellungen:

Aalen: Bernhardt - Rehfeldt, Geyer, M. Sarr - Traut (75. Büyüksakarya), Fennell (46. Ristl), P. Funk, Schorr - Schnellbacher, Wegkamp (46. Sessa), Morys
TSV 1860: Bonmann - Paul, Weber, Lorenz, Steinhart - Abruscia (75. Bekiroglu), Wein, Moll, Willsch (83. Kindsvater) - Karger (89. Lex), Grimaldi

Gelbe Karten: Sarr, Ristl, Morys / Weber, Paul
Gelb-rote Karte: Sarr (Aalen/84.)
Schiedsrichter: Bokop (Vechta)
Zuschauer: 8.212

90. Minute: Das Spiel ist aus! Starke Sechzger schlagen schwache Ostälbler deutlich und sind jetzt Siebter der Dritten Liga!

89. Minute: Wechsel bei Sechzig: Karger darf nach starker Leistung unter die Dusche, für ihn ist Lex in den letzten Minuten im Spiel.

88. Minute: "Kargeeeeessss"! Karger zimmert die Kugel an den linken Pfosten, knapp war es. Die Löwen lassen nicht nach.

86. Minute: Tor! VfR Aalen - TSV 1860 München 1:4, Torschütze: Bekiroglu. Das ist die Entscheidung! Flanke von Steinhart von links, wieder mal bei einem Standard, und dann ist der ehemalige Augsburger per Kopf zur Stelle.

84. Minute: Gelb-rote Karte gegen Sarr (Aalen). Da lässt der junge Verteidiger Kindsvater, der mit viel Dampf kommt, klar auflaufen. Die Löwen spielen die letzten Minuten in Überzahl.

83. Minute: Wechsel bei Sechzig: Kindsvater wird für Willsch gebracht, der auch heute wieder ungemein viel gearbeitet hat. Ein offensiver Wechsel von Bierofka.

81. Minute: Grimaldiiiiii - da köpft er den Ball weit am Giebel vorbei. Es wird nochmal richtig spannend.

78. Minute: Tor! VfR Aalen - TSV 1860 München 1:3, Torschütze: Ristl. Da haben die Löwen nach einem Standard gepennt. Freistoßflanke von links und dann kann Ristl völlig allein gelassen köpfen. Kein Mann bei ihm, keine Chance für Bonmann.

77. Minute: Gelbe Karte gegen Moll (TSV 1860). Es ist seine zweite in dieser Saison.

75. Minute: Wechsel bei Sechzig: Bierofka bringt den physisch starken Bekiroglu in die Partie, Doppel-Torschütze Abruscia wird ausgewechselt.

75. Minute: Wechsel bei Aalen: Routinier Traut will raus, für ihn darf Offensivmann Büyüksakarya ran.

74. Minute: Abseits-Treffer der Schwaben! Bonmann kann einen Schuss nicht festhalten. Sessa setzt nach, macht ihn rein ,- steht aber im Abseits.

69. Minute: Angriff der Aalener: Sarr bringt einen scharfen Flachpass in den Fünfmeterraum, doch Bonmann ist unten und hat die Kugel sicher.

66. Minute: Nächster Abschluss von Abruscia. Da schlenzt der Mittelfeldstratege den Ball knapp über das Tor. Die Löwen spielen ihren Gegner jetzt regelrecht her, für Aalen ist es schlicht ein gebrauchter Tag. 

60. Minute: Tooooooorrrr...doch nicht! Grimaldi macht den Ball eigentlich rein, eigentlich! Doch da hat er sich mit unerlaubten Mitteln durchgesetzt.

58. Minute: Gelbe Karte gegen Weber (TSV 1860). Cool bleiben, Felix, cool bleiben. Der Löwen-Kapitän checkt seinen Gegenspieler weg - und wird dafür verwarnt.

57. Minute: War das schon die Entscheidung? Abruscia macht zumindest mächtig Werbung für sich, um auch in den kommenden Spielen von Beginn an ran zu dürfen.

54. Minute: Toooooor! VfR Aalen - TSV 1860 München 0:3, Torschütze: Abruscia. Der Nebel ist noch gar nicht richtig verzogen, da ist der Ball schon drin! Abruscia schlägt den Ball bei einem Freistoß vor den Kasten. Lorenz springt hoch, irritiert somit wohl Keeper Bernhardt, der überhaupt keinen guten Tag hat. Tückischer Aufsetzer, Lorenz ist nicht mehr dran, doch Bernhardt lässt den Ball durch die Beine durchschlupfen.

52. Minute: Pyro im Löwen-Block! Was soll denn das bitte!? Auf dem Rasen ist kaum noch was zu erkennen. Die Spieler auf dem Platz stehen in beißenden Rauchschwaden. Das muss doch nicht sein, besser, das darf nicht sein...

50. Minute: Die Giesinger kommen gut in die zweite Halbzeit und bleiben anfangs spielbestimmend.

46. Minute: Deoppel-Wechsel bei Aalen: Für die Defensive kommt Ristl (für Fennell) in die Partie, Sessa (für Wegkamp) soll die Offensive stärken.

46. Minute: Weiter geht es in Aalen! Keine Wechsel bei Sechzig.

Halbzeit-Fazit: Starke Löwen auf der Ostalb: Geführt vom unermüdlichen Grimaldi und völlig befreit aufspielende Karger dominieren die Sechzger mit zahlreichen Angriffen und viel Ballbesitz ihren Gegner. Karger ist bisher der Mann des Spiels, mit einem Treffer und einer durchdachten Vorlage.

Zufrieden ist auch Günther Gorenzel. "Ich sehe ein gutes Spiel von uns, wenn wir noch ein Tor mehr machen, wäre es ein sehr, sehr gutes Spiel", meint der Sportchef der Giesinger bei "telekomsport": "Wir spielen unter Druck sehr gut raus und finden momentan die richtige Mischung gegen den Ball."

45. Minute + 3: Pause in der Ostalb-Arena!

45. Minute: Uhhhhh, bitter! Wein und Wegkampf stoßen mit den Köpfen zusammen, beide müssen behandelt werden.

42. Minute: Riesen-Chance für Sechzig! Schön in der Mitte gekreuzt, da kommt der Pass in die Schnittstelle, doch beim Schuss von "King Karges" zehn Meter vor dem Kasten ist noch ein Aalener dazwischen.

39. Minute: Toooooor! VfR Aalen - TSV 1860 München 0:2, Torschütze: Abruscia. Die Sechzger bauen die Führung aus. Und wie fein sie das machen. Wieder nehmen sie den Schwaben den Ball ab, und dann geht es schnell. Grimaldi für Karger, der abbremst, aber dann genau im richtigen Moment für Abruscia durchspielt. Der frühere Stuttgarter guckt sich Torwart Bernhardt aus und macht die Kugel trocken links rein.

38. Minute: Der VfR drückt jetzt etwas mehr. Vor allem der lange und unbequeme Morys im Sturmzentrum wird immer wieder gesucht. Doch bisher können die Löwen ihn und seine Kollegen verteidigen.

32. Minute: Vorsicht! Die Aalener sind noch im Spiel. Nach einer Flanke von rechts bugsiert Routinier Morys den Ball nach einem Zweikampf mit Paul knapp einen Meter neben den linken Pfosten.

30. Minute: Gelbe Karte gegen Sarr (Aalen). Nächstes rustikale Einsteigen gegen den Sechzig-Angreifer. Dafür wird der ehemalige Juniorennationalspieler Sarr verwarnt.

28. Minute: Gefährlich! Paul kreuzt geschickt in der Mitte, nimmt eine Flanke direkt ,- aber zimmert den Ball über die Tribüne. Da wollte er zu viel auf einmal...

27. Minute: Grimaldi baut seinen Status als Topscorer der Dritten LIga weiter aus. In fünf Spielen steht der bullige Angreifer nun schon bei zwei Toren und vor allem vier Vorlagen - Respekt!

24. Minute: Ecke von Steinhart, doch die bringt nichts ein. Weiter geht es! Die Giesinger drücken weiter.

19. Minute: Toooooor! VfR Aalen - TSV 1860 München 0:1, Torschütze: Karger. Drin, drin, drin, der Ball ist drin! Und wieder einmal ist Topscorer Grimaldi beteiligt. Dicker Schnitzer von VfR-Keeper Bernhardt, der Abruscia den Ball genau in den Schlappen schlägt. Der Löwe reagiert gedankenschnell, steckt für Grimaldi durch, der aus der Drehung für Karger weiterleitet, der aus vollem Lauf Bernhardt tunnelt. Völlig verdient zu diesem Zeitpunkt - Sechzig hat viel mehr vom Spiel!

12. Minute: Wieder Grimaldi! Der "Ochse" ist von den Schwaben einfach nicht zu halten. Wieder die Flanke von Steinhart auf den zweiten Pfosten, wieder kommt der Stürmer an den Ball, bekommt aber erneut keinen Druck dahinter.

9. Minute: Riesen-Chance für Aalen! Morys bricht über links in die Box rein, lässt Weber richtig alt aussehen. In der Mitte läuft keiner mit, deswegen versucht er es aus spitzem Winkel. Doch Bonmann macht die Beine zu und klärt zur Ecke.

7. Minute: Taktische Raffinesse von Bierofka: Karger rückt oft auf die linke Seite, Abruscia zieht dafür als eine Art hängende Spitze in die Mitte.

4. Minute: Grimaldiiiiii! Diesmal flankt Steinhart von links. Die Schwaben bekommen den Löwen-Bulldozer nicht verteidigt. Kopfballaufsetzer und Keeper Bernhardt muss den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte lenken.

2. Minute: Riesen-Chance für Sechzig! Willsch bringt den Ball auf Grimaldi an den langen Pfosten. Sein Kopfball wird geblockt. Karger kommt in der Mitte an die Kugel und drischt diese gegen den Außenpfosten.

1. Minute: Los geht es auf der Ostalb!

13.58 Uhr: Rund 8.000 Zuschauer sind da. Das bedeutet für den VfR Zuschauerrekord in der Dritten Liga. Mit dabei: 2.500 Löwen-Fans aus München. Gleich geht es los!

13.52 Uhr: Daniel Bierofka sprach vor der Partie mit "telekomsport" über seinen Fußballlehrer-Lehrgang: "Da ist sehr viel Input, sehr viel Stoff. Ich bin am Sonntag relativ spät ins Bett gekommen und am Montag schon um 5.30 Uhr mit dem Zug nach Hennef gefahren." Und er referiert über die aktuelle Lage: "Die Niederlage gegen Uerdingen war unverdient. Wir müssen uns jetzt das Glück erarbeiten."

13.45 Uhr: Herzlich willkommen im Liveticker der AZ. Die Löwen müssen auf der Ostalb ran - und wir sind live für Sie dabei!


Aufstellung ist da: Mölders nicht dabei!

Sascha Mölders ist nicht mit in die Ostalb gereist. Der Torjäger verletzte sich am Freitag leicht am Knie und fährt deswegen nicht mit zum wichtigen Auswärtsspiel. Für ihn steht mir Alessandor Abruscia ein weiterer offensiver Mittelfeldmann auf dem Platz. Im Sturm unterstützen muss Adriano Grimalid der schnelle Nico Karger.

Auf der Bank nehmen unter anderem Jan Mauersberger, Stefan Lex und Efkan Bekiroglu Platz.

Bierofka nimmt Löwen in die Pflicht

Spannung pur in der Dritten Liga: Die Spielklasse ist extrem ausgeglichen, weswegen es für die Löwen in den kommenden Wochen sowohl deutlich nach oben als auch nach unten gehen kann. 

Der zweite Sieg in dieser Saison soll möglichst an diesem Samstag beim VfR Aalen her (14 Uhr). "Wir fahren nach Aalen, um das Spiel zu gewinnen. Die Sachen, die wir positiv gemacht haben, müssen wir verstärken und 90 Minuten noch gieriger verteidigen", erklärte Coach Daniel Bierofka am Freitagmittag.

Vor der Partie bekräftigte der Löwen-Trainer, nichts an seinem intensiven Spielstil ändern zu wollen. "Erst einmal stehe ich für einen speziellen Spielstil - und den werde ich garantiert nicht ändern: Ich will sehen, dass auf dem Platz etwas passiert. Ich will, dass die Zuschauer kein Ballgeschiebe sehen, wenn sie ins Stadion sehen. Die sollen sehen, dass auf dem Platz etwas los ist. Das haben wir bis jetzt immer gezeigt. Es waren immer interessante und attraktive Spiele", meinte Bierofka vor der Abreise auf die Ostalb und forderte von seine Mannschaft, "sich noch mehr zu trauen".

2.500 Sechzig-Fans werden ihr Team derweil nach Württemberg begleiten. Gut möglich, dass Sascha Mölders dann in die Startelf zurückkehrt, nachdem der Publikumsliebling im DFB-Pokal gegen Holstein Kiel nur Joker war.

Verfolgen Sie die Partie am Samstag hier ab 14 Uhr im Liveticker!

Im Video: Daniel Bierofka: "Werde meinen Stil nicht ändern"

 

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