Verstorbener Alt-OB SPD will Platz im Olympiapark nach Hans-Jochen Vogel benennen

Die SPD will einen Platz nach Hans-Jochen Vogel benennen. Foto: Sigi Müller

Letzte Ehre: Die SPD im Rathaus will einen Platz nach dem letzte Woche verstorbenen Alt-OB Hans-Jochen Vogel benennen.

 

München - Am Montag findet die Trauerfeier für Hans-Jochen Vogel statt - und an diesem Tag soll auch ein Antrag auf eine Nammensnennung gestellt werden. Die SPD/Volt Fraktion will einen Platz im Olympiapark nach dem großen Sozialdemokraten benennen.

"Dass man sich am 26. April 1966 für München als Veranstaltungsort der Olympischen Spiele entschied und somit der Startschuss für die Planung und Realisierung des gesamten Olympiaparks fallen konnte, haben wir maßgeblich dem Münchner Ehrenbürger und Altoberbürgermeister zu verdanken", schreibt die Fraktion in ihrem Antrag, der am Montag an OB Dieter Reiter (SPD) gestellt werden soll

Denkbar sei etwa "eine Umbenennung des zentral gelegenen Coubertinplatzes", aber auch andere Möglichkeiten sollen geprüft werden.

SPD: Platz nach Hans-Jochen Vogel benennen

SPD-Fraktionsvorsitzende Anne Hübner: "Niemand sonst hat solche Verdienste um Münchens olympische Geschichte. Wir wünschen uns deshalb, dass in Absprache mit der Familie Vogel im Olympiapark ein angemessener Ort gefunden wird, der nach unserem Ehrenbürger benannt werden kann. Wichtig ist uns, mitten im olympischen Herzen Münchens ein dauerhaftes Gedenken an einen der größten Bürger unserer Stadt zu ermöglichen. Denn ohne Hans-Jochen Vogel wäre München heute nicht die Stadt, die wir alle so lieben."

Hans-Jochen Vogel war am 26. Juli mit 94 Jahren in einem Münchner Altersheim verstorben.

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