Umstrittener RTL-Bachelor Sebastian Preuss: "Nur gute Erfahrung mit Kampfhunden gemacht"

Sebastian Preuss zur AZ: "Das hier ist mein Patenhund Chopper, der erfolgreich vermittelt wurde und ab nächster Woche ein neues Zuhause hat." Foto: BrauerPhotos

Er will sein Image aufpolieren. Zuletzt stellte er die Geschichte mit der Prügel-Attacke mit einem Schwan an der Isar klar. Jetzt hat Ex-Bachelor Sebastian Preuss (30) das Tierheim München besucht, um eine Kampfhunde-Kampagne zu unterstützen. Die AZ hat beim Kickboxer nachgefragt.

 

Er war der diesjährige RTL-Bachelor und galt in der Kuppelshow als besonders umstritten. Kickbox-Weltmeister Sebastian Preuss kämpfte monatelang, während der Ausstrahlung der Staffel, mit üblen Kommentaren, bedenklichen Beschimpfungen und heftigen Schlagzeilen. In einem AZ-Interview wollte er aufklären und sich vom Image des frauenfeindlichen Junggesellen lösen.

Ex-Bachelor Sebastian Preuss besucht Münchner Tierheim

Jetzt poliert er weiter sein Image auf und stattet dem Tierheim München einen Besuch ab. Der 30-Jährige unterstützt die Tierheim-Kampagne "Ein Herz für jede Rasse" zur Abschaffung der sogenannten Kampfhundeverordnung in Bayern – inklusive Rosenverteilung an die Pflegerinnen. 

Ein Herz für Listenhunde

Preuss habe mit Kampfhunden "nur gute" Erfahrungen gemacht, beteuert er in der AZ: "Hinter der harten Schale der Hunde verbirgt sich ein weicher Kern. Und genau wie bei Kickboxern trügt der Schein. Ein Listenhund ist nicht automatisch ein böser oder aggressiver Hund." Auch Kampfhunde sollten das "Recht auf ein gutes Zuhause" haben und "nicht nur die lieben und süßen Hunderassen".

Der 30-Jährige hofft, dass Vorurteile abgelegt werden. "Entscheidend sind die Erziehung und die Art der Haltung", so der Ex-Bachelor zur AZ. "Listenhunde haben es doppelt schwer und in Bayern auch außerhalb des Tierheims keine Zukunft. Deswegen möchte ich ihnen eine Stimme geben und mich für sie einsetzen."

 

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