Um Fußgänger zu erziehen FDP will Schocker-Ampeln nach München holen

Rote Ampeln zu überqueren, ist selten eine gute Idee. Foto: dpa

Mit Schock-Ampeln will die FDP verletzte Fußgänger auf Münchens Straßen verhindern. Das Konzept ist speziell, aber durchaus wirksam.

 

München - Bei rot eine Ampel zu überqueren ist nicht nur verboten, es kann im schlimmsten Fall auch tödliche Konsequenzen haben, zumindest für Fußgänger. Die FDP will Fußgänger jetzt mit einer durchaus ungewöhnlichen Methode dazu bringen, Ampeln eben nur bei grün zu benutzen.

In einem Antrag an OB Reiter fordert die Fraktion, an einer geeigneten Kreuzung in München eine digitale Ampelanlage zu errichten, die Fußgänger auf die Gefahren hinweist, die Rotlicht-Verstöße haben können. Vorbild ist eine entsprechende Anlage in Paris.

Das System funktioniert mit einer Kamera und einem Bildschirm, der hinter der Ampel montiert wird. Geht jemand bei Rotlicht auf die Straße, wird das mittels Kamera registriert. Die Ampel-Anlage spielt dann ein Reifenquietschen ab – ganz so, als ob mehrere Autos scharf bremsen müssten.

Dadurch erschrecken die Fußgänger, das entsprechende Gesicht der Passanten wird dann auf dem Bildschirm hinter der Ampel angezeigt, zusammen mit dem Slogan "Don’t risk looking death in the face".

Ein Youtube-Video erklärt das Prinzip

 

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