Überraschende Statistik TSV 1860: Gegen diesen Fluch kämpfen die Löwen in Zwickau

Zuletzt gab es für den TSV 1860 zwei Siege in Serie. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Seit nunmehr acht Spielen ist der TSV 1860 ungeschlagen, zwei Spiele in Folge sogar ohne Punktverlust. Diese Serie auch gegen den FSV Zwickau weiter auszubauen, dürfte bei einem Blick in die Vereinshistorie besonders motivieren.

 

München - "Es ist extrem schwer dort zu gewinnen", sagte Michael Köllner angesprochen auf das Duell der Löwen am Sonntag beim FSV Zwickau (14 Uhr, Magenta Sport und im AZ-Liveticker).

Trotz der derzeit starken Verfassung steht der TSV 1860 beim Tabellendreizehnten vor einer schwierigen Aufgabe. Ungeachtet dessen, dass Sechzigs Coach beim Ost-Klub eine Fünferkette und "ein sehr mannorientiertes Spiel" erwartet, kämpfen die Löwen gegen Zwickau auch gegen einen kleinen Fluch.

Noch keine drei Drittliga-Siege in Folge

Blickt man auf die Drittliga-Historie des TSV 1860 zurück, dürfte es die Mannschaft nach den Siegen gegen Preußen Münster (1:0) und Eintracht Braunschweig (4:1) erst recht motivieren, endlich mal drei Siege in Folge zu feiern. 

Dies gelang den Giesingern bisher noch nicht. Sowohl in der Saison 2018/19 als auch in der aktuellen Spielzeit folgte jeweils auf zwei Siege entweder ein Unentschieden oder eine Niederlage.

Lokalrivale Bayern stoppte die Serie

In der laufenden Saison verpasste es Sechzig bislang zwei Mal, auch das dritte Spiel nacheinander für sich zu entscheiden. Nach einem Sieg Ende August beim Chemnitzer FC (1:0) und einem anschließenden 3:1-Heimerfolg gegen Carl Zeiss Jena mussten sich die Löwen mit 1:2 bei Spitzenreiter Duisburg geschlagen geben.

Im November verhinderte ausgerechnet der Münchner Stadtrivale die Maximal-Ausbeute von neun Punkten aus drei Löwen-Spielen. Ein 4:2-Erfolg gegen Viktoria Köln, das letzte Spiel von Ex-Coach Daniel Bierofka, und ein 1:0 unter Interimstrainer Oliver Beer in Halle konnte Köllner bei seinem Löwen-Debüt nicht veredeln. Gegen die Reserve des FC Bayern musste sich Sechzig mit einem 1:1 begnügen.

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