TSV 1860 voll gefordert Warum der Toto-Pokal für die Löwen so wichtig ist

Muss sich reinbeißen: Ex-Bundesliga-Profi Stefan Lex (li.) beim TSV 1860. Foto: sampics/Augenklick

Löwen-Coach Daniel Bierofka bekräftigt die Bedeutung des Toto-Pokals. Die AZ erklärt, weshalb der bayerische Verbandspokal für den TSV 1860 eine große Priorität hat.

München - "Ja, klar!" Die Antwort von Daniel Bierofka auf die Frage, ob der TSV 1860 den Toto-Pokal auch ernst nehme, war kurz und knapp - und unmissverständlich. Auch vor der Zweitrunden-Partie an diesem Dienstag beim Bezirksligisten FC Ergolding (18.15 Uhr, im AZ-Liveticker) hält der 39-Jährige die Schlagzahl hoch.

Noch im Vorjahr hatten die Löwen den Pokal im Viertelfinale in Bayreuth regelrecht hergeschenkt. Doch in dieser Saison ist die Ausgangslage anders. Sechzig muss den Toto-Pokal gewinnen, wollen die Gieisnger auch in der kommenden Saison im DFB-Pokal vertreten sein.

TSV 1860 als Meister dabei

Ein Rückblick: In der Saison 2017/18 qualifizierten sich die Würzburger Kickers und die SpVgg Unterhaching nicht für den DFB-Pokal, obwohl beide Klubs in der Dritten Liga spielten. Aus der Dritten Liga qualifizieren sich nur der Meister sowie die Teams auf den Plätzen zwei bis vier für den bundesweiten Pokalwettbewerb in der kommenden Spielzeit.

Aus der Regionalliga Bayern qualifiziert sich dagegen der Meister, jeder Landesverband bekommt vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) laut Statuten höchstens einen weiteren Startplatz. Sechzig zog schließlich als Meister in den Pokal ein. Vertreten sind stets sämtliche Sieger der Pokalwettbewerbe aller 21 Landesverbände. Also auch der Gewinner des Toto-Pokals.

DFB-Pokal lockt mit großen Prämien

Zwei Mal in Folge siegte der 1. FC Schweinfurt - und zog im Vorjahr nach einem Sieg gegen den SV Sandhausen sogar in die zweite Runde ein, in der gegen den späteren Cup-Sieger Eintracht Frankfurt Endstation war. In dieserm Jahr durfen die Unterfranken gegen den FC Schalke ran, was wieder ein ausverkauftes Stadion zur Folge hatte.

Dazu gibt es für die Teilnehmer vom DFB 159.000 Euro Antrittsgeld, für das Erreichen der zweiten Runde sogar 318.500 Euro obendrauf. Und wer ins Achtelfinale einzieht, darf sich über weitere 637.000 Euro freuen. Die nationale Aufmerksamkeit nicht zu vergessen.

Attraktiv für Bierofka und die Löwen

Zwar ist es angesichts der Qualität der Mannschaft nicht komplett ausgeschlossen, dass die Löwen am Ende dieser Saison einen der ersten vier Plätze in der Dritten Liga erreichen. Dieser Weg wäre jedoch deutlich schwieriger als der über den Toto-Pokal.

Deswegen ist der bayerische Cup-Wettbewerb für Bierofka und seine Giesinger so attraktiv.

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