TSV 1860: Begründung von Marco Hiller ist ein starkes Signal für den Fußball!

Marco Hiller verlängert vorzeitig seinen Vertrag beim TSV 1860, obwohl er derzeit nur die Nummer zwei hinter Hendrik Bonmann ist. Das zeigt, wie attraktiv die Löwen sind. Und ein Instagram-Post, wie groß seine Identifikation mit dem Verein. Das ist ein starkes Signal über München hinaus. Ein Kommentar.
| Patrick Mayer
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Stieg mit dem TSV 1860 in die Dritte Liga auf: Keeper Marco Hiller. AZ-Redakteur Patrick Mayer kommentiert seine Vertragsverlängerung.
AZ/sampics/Augenklick Stieg mit dem TSV 1860 in die Dritte Liga auf: Keeper Marco Hiller. AZ-Redakteur Patrick Mayer kommentiert seine Vertragsverlängerung.

"Aus tiefer Verbundenheit und voller Überzeugung habe ich heute meinen Vertrag bei unserem TSV 1860 München verlängert." Pathetisch, leidenschaftlich, emotional - die Worte von Marco Hiller nach seiner vorzeitigen Vertragsverlängerung bei den Löwen auf Instagram.

Marco Hiller bleibt TSV 1860 treu

Es ist eine Hingabe, die über München hinaus Schule machen sollte. Hiller hat sich dazu entschieden, langfristig seine Perspektive bei den Sechzgern zu suchen. Bei jenem Verein, in dem er ausgebildet wurde. Bei jenem Klub, in dem er sich zu Hause fühlt. Dabei gilt der 21-jährige Torhüter als begehrt. Und aktuell ist er hinter Hendrik Bonmann nur Ersatz. Nach AZ-Informationen sollen sich in dieser Transferperiode auch Zweitligisten mit seiner Verpflichtung beschäftigt haben.

Doch Hiller entschied sich zu bleiben. Weil: "Seit meiner Kindheit bin ich Löwen-Fan und spiele nun seit 10 Jahren für den TSV. Meine Verbundenheit und mein Weg mit diesem Verein sind größer als eine Momentaufnahme", schrieb er zu seinem Instagram-Post, der ein Video mit seinen Löwen-Momenten zeigt - als Knirps hin bis zur hemmungslosen Aufstiegsfeier im Grünwalder Stadion.

Hohe Identifikation von Marco Hiller

Die Emotionalität des Posts beschreibt Verschiedenes: Dass Daniel Bierofka den Sechzgern nach Jahren des Fußball-Söldnertums in Giesing eine Mannschaft mit schier grenzenloser Identifikation geformt hat. Und: Dass Sechzig auch als Drittligist eine Attraktivität besitzt, die Spieler an den Klub bindet - und andere Argumente aussticht. Vor allem: Dass es auch heute noch Fußballer gibt, die Vereinstreue allem anderen vorziehen.

Letzteres ist ein Signal, das in einer ausufernden Branche über München hinaus Schule machen sollte.

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