TSV 1860 verliert beim SV Meppen Bierofka: Schiri-Frust nach Pleite in Meppen

Strittige Szene: Griamdli geht nach leichtem Kontakt mit Vidovic im Strafraum zu Boden (16.), doch es gibt keinen Elfmeter. Foto: Eibner/imago

Der TSV 1860 unterliegt beim SV Meppen nach einer schwachen Leistung verdient mit 0:1. Trainer Daniel Bierofka und Spielmacher Quirin Moll zeigen sich bedient. Hier gibt's die Stimmen zum Spiel.

München/Meppen - Der TSV 1860 hat sich 24 Jahre nach dem Triumph des Durchmarsches in Meppen nicht mit Ruhm beckleckert - im Gegenteil: Die Mannschaft von Trainer Daniel Bierofka verlor nach einer uninspirierten Leistung verdient mit 0:1 (Hier gibt's den Liveticker zum Nachlesen). BIerofka ärgerte sich hinterher nicht nur über seine Pleite-Löwen, sondern auch über Schiedsrichterin Katrin Rafalski. Sehen Sie hier die Stimmen zum Spiel:

Daniel Bierofka (Trainer TSV 1860) über... 

...die Pleite: "Das tut weh. Heute hatten wir nicht verdient zu gewinnen, aber die Spiele vorher Punkte liegen lassen. Wir waren zwischen der 30. und 60. Minute nicht präsent genug, um dagegen zu halten. Vorher hatte Sascha Mölders eine gute Aktion, die er leider nicht macht. Danach waren wir nicht mehr präsent, Meppen war griffiger in den Zweikämpfen."

...die Länderspielpause: "Die Länderspielpause kommt nicht gelegen, denn dann musst du die Niederlage zwei Wochen mit dir rumschleppen."

...die Elfmeterszene mit Grimaldi und weitere Schiedsrichterentscheidungen: "Er hält ihn oben fest, darüber brauchen wir gar nicht mehr drüber reden. Wir kriegen wegen einer Lapalie einen Elfmeter gegen uns, und sowas wird nicht gepfiffen. Man muss sich schonmal fragen, warum eine solche Situation nicht gepfiffen wird. Allgemein gab es viele Zweikämpfe im Spiel, da muss man nicht alles abpfeifen - nicht jeder Zweikampf ist ein Foul."

... das nächste Spiel: "Jetzt wollen wir im Totopokal gegen Buchbach eine Runde weiterkommen."

Quirin Moll (TSV 1860): "Wir wussten, was uns in Meppen erwartet, ein hart umkämpftes Spiel. Wir wusssten auch, dass sie über lange Bälle kommen. Es darf uns nicht passieren, so ein Tor zu kriegen. Wir wollten über die Zweikämpfe ins Spiel kommen, das haben wir nicht gemacht. Wenn du die Zweikämpfe nicht annimmst, verlierst du. Ich würde am liebsten gleich weitermachen und das ausbügeln, aber wir müssen es so annehmen, wie es ist. Jetzt müssen wir das analysieren und haben Zeit, um das gerade zu rücken."

Hassan Amin (SV Meppen): "Es fühlt sich sehr gut an, der Sieg war extrem wichtig. Es freut mich, dass ich der Mannschaft mit meinem Tor helfen konnte. Ich hab' aus dem Augenwinkel gesehen, dass er reingeht. Wir wussten um die Stärke von 1860. Es war ein hart umkämpftes Spiel. Ich finde nicht, dass die Scheidsrichterin das Spiel beeinflusst hat."

 

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