TSV 1860 siegt gegen Großaspach Noten: Eine Eins und vier Zweier für die Löwen

, aktualisiert am 01.07.2020 - 22:53 Uhr
Efkan Bekiroglu schoss die Löwen zum Sieg gegen Großaspach. Foto: imago

Mit 4:2 siegt der TSV 1860 München in Aspach. So hat der Löwen-Reporter die Leistung der Sechzger gesehen.

 

München - Am Ende wurde es dann eindeutig: Mit 4:2 besiegt der TSV 1860 München die SG Sonnenhof Großaspach. Matchwinner war Efkan Bekiroglu, der in der letzten Viertelstunde zwei Mal traf. Die Spieler der Löwen in der Einzelkritik.

Marco Hiller, Note 2: Musste schon nach wenigen Minuten seine ganze Klasse zeigen, um wenig später doppelt überwunden zu werden. Verhinderte per Riesen-Parade gegen Brünker den frühen K.o.

Marius Willsch, Note 3: Ein, zwei Wackler hinten, aber auch viel Betrieb nach vorne. Musste noch vor der Pause vom Feld - nicht aus Leistungsgründen, sondern angeschlagen.

Felix Weber, Note 4: Erster Startelfeinsatz des Kapitän seit dem Hinspiel gegen den FC Ingolstadt, der am Samstag ins Grünwalder Stadion kommt. Wackelte ebenfalls bedenklich.

Dennis Erdmann, Note 5:  Schwaches Spiel vom „Earthman“: beim 0:1 schlecht positioniert und daher zweiter Sieger im Kopfballduell. Beim 0:2 ruasgerückt und ebenfalls nicht auf der Höhe.

Phillipp Steinhart, Note 4: Auch der Linksverteidiger sah nicht immer gut aus. Besonders beim 1:2, als er ein Präsent verteilte.

Tim Rieder, Note 2: Sehr effektiv. Wie im Hinspiel kam er in den seltenen Genuss, eines Tores, das er selbst mit einleitete. Und: Assist vor dem 3:2.

Daniel Wein, Note 2: Ein Knipser wird er nicht mehr, aber er schoss 1860 in Front: Erster Saisontreffer des Abräumers, erst das dritte Drittligator insgesamt. Auch am 2:2 beteiligt.

Dennis Dressel, Note 3: Der Dreierpacker gegen Haching wollte direkt nachlegen, scheiterte aber mit zwei Schusschancen. Im Mittelfeld nicht immer präsent.

Fabian Greilinger, Note 4:  Zweiter Startelfeinsatz des Junglöwen in Folge. Frech, fleißig, aber auch fahrlässig: Vergab gleich zwei Mal die dicke Chance zum 2:0, einmal eine Hundertprozentige.

Sascha Mölders, Note 2: Der Torjäger vom Dienst avancierte diesmal zum Vorbereiter: bereitete das 1:0, das 2:2 und das 4:2 vor. Starkes Spiel.

Stefan Lex, Note 3: Anfangs auf der Zehn, doch auch dort nutzte er seine Schnelligkeit für viele Angriffswellen. Hatte seine Füße beim 2:2 im Spiel, aber vermurkste gleich mehrere Chancen.

Herbert Paul, Note 3: Kam zur Pause für Willsch und agierte zunächst blass, insgesamt solide.

Leon Klassen, Note 3: Kam nach knapp einer Stunde – und hätte um ein Haar prompt einen Assist verbucht. Starker Ankurbler.

Efkan Bekiroglu, Note 1: Kam nach knapp einer Stunde - und hätte um ein Haar prompt den dazugehörigen Treffer nach Klassens Flanke verbucht. Es folgten zwei Traumtore zum 3:2 und 4:2. Er wird 1860 enorm fehlen.

Prince Owusu und Benjamin Kindsvater: kamen zu spät für eine Bewertung.

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