TSV 1860 gegen Unterhaching Manfred Schwabl vor S-Bahn-Derby: "Viel Spaß mit Sascha Mölders"

Hachings Präsident Manfred "Manni" Schwabl. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Ex-Löwe und Haching-Präsident Manfred Schwabl stimmt die Verteidiger der SpVgg Unterhaching schon mal auf das Derby gegen den TSV 1860 mit Hinspiel-Matchwinner Sascha Mölders ein und verspricht "volle Attacke".

 

München - Am Mittwoch gegen den FC Bayern II (1:2), am Samstag (14 Uhr, Magenta Sport und im AZ-Liveticker) gegen die SpVgg Unterhaching: Der TSV 1860 befindet sich derzeit im Derby-Fieber. Der zerplatzten Aufstiegshoffnungen beider Münchner Klubs zum Trotz soll - nicht zuletzt für die Fans - ein heißer Kampf her im S-Bahn-Derby.

Manni Schwabl: "Es geht ums Prestige"

Hachings Präsident Manfred "Manni" Schwabl versichert jedenfalls, dass es nicht nur um die goldene Ananas geht. "Was soll ich in der Tabelle nach oben schauen, wenn ich kein Spiel gewinne? Das Derby bleibt natürlich trotzdem etwas Besonderes. Im Vorfeld wird man darauf angesprochen, gerade ich mit meiner Löwen-Vergangenheit", sagt der ehemalige Sechzger-Spieler (1994-1997) der AZ und bedauert den Ausfall zweier Ex-Löwen auf Hachinger Seiten: "Schade, dass mit Dominik Stahl und Stephan Hain zwei Ex-Löwen leider verletzt nur auf der Tribüne sitzen werden."

Was die Stimmung anbelangt, werde der Vergleich im Grünwalder Stadion freilich ein "etwas anderes Derby", denn: "Ein Derby lebt von vollem Haus, auch bei uns ist da immer ausverkauft, ebenso im Grünwalder. Diesmal wird es deswegen etwas anders." Was bleibt, ist laut Schwabl "die Brisanz auf dem Spielfeld und das Prestige".

Schwabl lobt Sascha Mölders

Keine allzu schönen Erinnerungen hat Schwabl an das Hinspiel: Der TSV siegte im Alpenbauer Sportpark dank des Last-Minute-Treffers von Torjäger Sascha Mölders mit 3:2. "Ich habe unseren Verteidigern schon mal viel Spaß gegen Sascha Mölders gewünscht", scherzt Schwabl und lobt den Alpha-Löwen: "Der hat sich schon im Hinspiel mächtig reingehauen, zu unserem Leidwesen in der Nachspielzeit."

Angesichts der offenen Rechnung verspricht Schwabl vollmundig "volle Attacke" - und dass die Elf von Trainer Claus Schromm die Spielstätte der Sechzger umpflügen werde: "So kurz vor Saisonende können wir im altehrwürdigen Grünwalder Stadion auch ein paar tiefe Furchen auf dem Rasen hinterlassen."

Ob man am Ende "Siebter oder Neunter" werde, sei "nicht entscheidend" - aber es würde Schwabl schon gefallen, Mölders und Co. die Hinspiel-Pleite mit einem Derby-Dreier im Grünwalder heimzahlen zu können.

 

4 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihre Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading