Trainingslager in Doha Die AZ erklärt: Das ist Bayerns Plan mit Tolisso

, aktualisiert am 05.01.2019 - 12:32 Uhr
Arbeitet fleißig weiter am Comeback: Corentin Tolisso. Foto: firo/Augenklick

Corentin Tolisso arbeitet weiter an seinem Comeback. Läuft es weiter nach Plan, kann der Weltmeister schon im Trainingslager des FC Bayern München wieder ins Lauftraining einsteigen.

 

Doha - Fast zwei Stunden lang ließ Bayern-Trainer Niko Kovac die Stars am Samstagvormittag beim ersten öffentlichen Training schwitzen. Erst als der Muezzin in der nahe gelegenen Moschee zum Gebet aufrief, war Schluss.

Die Spieler verließen erschöpft den Rasen, zuvor hatten sie an der Fitness, dem Passspiel und dem Pressing gearbeitet. Aus der medizinischen Abteilung der Münchner gab es positive Nachrichten: Mats Hummels konnte nach seiner Rückenblockade voll trainieren, Serge Gnabry und Arjen Robben übten nach dem Aufwärm- und Fitnessprogramm individuell.

Der Niederländer Robben, der das Ende der Hinserie aufgrund einer Oberschenkelreizung verpasst hatte, äußerte sich nach dem Training zuversichtlich, dass er bald ins Teamtraining zurückkehren werde. "Alles nach Plan, kein Problem. Ein paar Tage wieder reinkommen, es ist alles normal", sagte der 34-Jährige.

Corentin Tolisso soll ins Lauftraining einsteigen

Nur kurz auf dem Platz zu finden war Corentin Tolisso. Der Franzose hatte sich im September einen Kreuzbandriss zugezogen, nun schuftet er fürs Comeback. Wie die AZ vor Ort in Doha erfuhr, arbeitet der Weltmeister aktuell im Kraftraum an der Stabilisation und Mobilität. Er kann etwa schon Rad fahren.

Und wenn alles so gut weiterläuft, soll Tolisso nach AZ-Informationen sogar schon im Trainingslager wieder ins Lauftraining einsteigen. Selbst äußern wollte sich Tolisso nach dem Training noch nicht ausführlich. "Ich spreche nur Französisch", sagte er in passablem Deutsch und lächelte. Es gehe ihm so weit aber gut.

Niko Kovac gibt Personalupdate

Trainer Niko Kovac äußerte sich am Samstag nach der Pressekonferenz zu Tolisso. Bei dem Mittelfeldspieler müsse man mit "sechs bis sieben Monaten" Pause rechnen, er werde also "vielleicht im März" zurückkehren, "um nicht unnötig Druck aufzubauen", sagte der Coach.

Beim Niederländer Robben müsse man "von Tag zu Tag schauen. Er fühlt sich noch nicht bei 100 Prozent", so Kovac. Gnabry werde hingegen bereits am Nachmittag wieder mit dem Team trainieren.

 

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