Tarife, Warenangebote und Verbote Flohmarkt auf der Theresienwiese: Das sollten Händler beachten

Von Ramsch bis Kult: Der Flohmarkt auf der Theresienwiese bietet für Jäger und Sammler eine große Auswahl. Foto: Sven Geißelhardt

Am Samstag startet auf der Theresienwiese der alljährliche Riesenflohmarkt und es wird wieder gefeilscht, was der Geldbeutel hergibt. Was Verkäufer vorab beachten sollten.

 

München - Wenn sich tausende Menschen zwischen Antiquitäten und Trödel hindurchschieben ist auf der Theresienwiese wieder Zeit für den Riesenflohmarkt. Von kitschigen bis kultigen Verkaufsstücken können Sammler hier auch kleine Raritäten ergattern. Was sollten die Händler beachten, damit der Verkaufstag auch reibungslos verläuft?

Wer darf auf der Theresienwiese verkaufen?

Verkaufen darf hier jeder, der kein gewerbsmäßiger Händler ist. Ob alt oder jung, alle Altersgruppen sind auf der Theresienwiese willkommen. Um einen besonders guten Platz zu ergattern, können die knapp 2.000 Verkäufer ihre Stellplätze vorab reservieren - es gilt freie Platzwahl. Markiert werden sollten die Flächen allerdings nur mit Material, das sich später wieder entfernen lässt, wie Kreide oder Absperrband.

Wann startet der Flohmarkt auf der Theresienwiese?

Ab 14 Uhr am Freitag, 26.04., können die Stände aufgebaut werden. Der Verkauf selbst darf aber erst am Samstag ab 7 Uhr starten und muss um 16 Uhr wieder enden. Dazwischen darf gehandelt und gefeilscht werden, was der Geldbeutel zulässt.

Was kostet ein Verkaufsstand?

Wer mehr Platz in Anspruch nehmen will, muss natürlich auch mehr bezahlen. Für einen Tapeziertisch (ca. drei Quadratmeter) liegen die Standgebühren bei 18 Euro. Jeder weitere Quadratmeter kostet sechs Euro. Ein Tipp: Statt zwei Tische nebeneinander zu stellen, sollten die Verkäufer diese lieber hintereinander stellen. Für die gleiche Verkaufsfläche zahlt man statt 36 nur 24 Euro.

Welche Waren dürfen auf dem Flohmarkt verkauft werden?

Es sollte auch nicht unbedingt alles, was im vollgestellten Keller steht, zum Verkauf angeboten werden. Es dürfen alle Waren angeboten werden, die in einem Haushalt zu finden sind oder sich im Laufe der Zeit angesammelt haben. Laut Teilnahmebedingungen des Bayerischen Roten Kreuzes sind aber bestimmte Verkaufsgegenstände untersagt, wie "Neuwaren, Großmöbel, Kraftfahrzeuge, Lebensmittel, Tiere, Pflanzen, Kriegsspielzeug und Waffen, gewaltverherrlichende oder pornographische Schriften und Filme sowie Waren aller Art, die im Auftrag Dritter veräußert oder zum Weiterverkauf erworben werden."

Wie jedes Jahr werden am Samstag auf der Theresienwiese bis zu 80.000 Besucher erwartet. Ob an dem Tag auch das Wetter mitspielen wird?

 

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