Stürmer des TSV 1860 angeschlagen Fortschritte bei Sascha Mölders: "Er wird permanent therapiert"

Aufstiegsheld von Giesing: Löwen-Stürmer Sascha Mölders. Foto: sampics/Augenklick

Die Löwen sorgen sich um ihren angeschlagenen Stürmer Sascha Mölders. Vor dem Auswärtsspiel bei Hansa Rostock kann der Routinier immerhin wieder trainieren. Sportchef Günther Gorenzel erklärt, wie behutsam der TSV 1860 bei seinem Stürmer vorgeht.

München - Knochenödem am Schienbeinkopf: Es ist eine bittere Diagnose für Sascha Mölders, in jedem Fall eine hartnäckige Verletzung, die nicht so einfach weggeht.

Sascha Mölders kann wieder trainieren

"Er hat schon über mehrere Monate an dieser Stelle Probleme und musste immer wieder mit Schmerzmitteln trainieren und spielen. Er hat sich für den Aufstieg und für den Erfolg von Sechzig aufgeopfert", erklärte Günther Gorenzel zuletzt: "Je öfter er auf die Stelle einen Schlag bekommt, umso schlimmer wird sein Knochenödem. Momentan ist es so, dass es nicht geht."

Die gute Nachricht: Aktuell geht es wieder beim 33-jährigen Routinier, am Montagvormittag absolvierte der einstige Bundesliga-Stürmer das Mannschaftstraining mit seinen Kollegen. Die weniger gute Nachricht: Das heißt noch lange nicht, dass Mölders am Samstag (14 Uhr, im AZ-Liveticker) bei Hansa Rostock auch spielen kann.

Günther Gorenzel: Sascha Mölders entscheidet

"Es war okay. Man muss von Tag zu Tag schauen. Es waren mehrere Spieler dabei, die die letzte Woche nicht oder nur individuell trainiert haben. Es geht jetzt darum, immer wieder zu schauen, wie es den Jungs geht", erzählte Gorenzel nach der Einheit an der Grünwalder Straße. Eine Prognose sei schlichtweg nicht möglich, hatte der Österreicher bereits bei der Wiesn-Einkleidung Ende vergangener Woche erklärt. Wie wollen die Giesinger ihren Aufstiegshelden wieder fit bekommen?

"Klar, werden sie permanent therapiert, jeden Tag. Das beginnt vor dem Training, dann wieder nach dem Training", sagte Gorenzel nun auf AZ-Nachfrage zu den angeschlagenen Spielern und meinte mit Blick auf Mölders: "Er merkt selber, wie es sich entwickelt. Am Ende des Tages muss der Spieler selber entscheiden: Geht es? Geht es nicht? Entscheiden kann es nur er selber vom Schmerzempfinden her." Ergo: Die Löwen bangen weiter mit ihrem "Super-Sascha".

Im Video: Gorenzel erklärt die Mölders-Verletzung

 

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