Stimmen zur Relegation Löwen-Pleite in Heidenheim: "Sinnbild der Saison"

, aktualisiert am 22.05.2017 - 09:27 Uhr
Niedergeschlagen: Torschütze Stefan Aigner nach der 1:2-Niederlage in Heidenheim Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Was für ein Drama. Nach zwei späten Gegentoren in Heidenheim müssen die Löwen schon wieder in der Relegation gegen den Abstieg aus der 2. Liga kämpfen. Die Stimmen zur Sechzig-Katastrophe.

Heidenheim - 1860 muss nach der 1:2-Niederlage beim 1. FC Heidenheim wie schon 2015 in die Relegation, wo am 26. und 30. Mai Jahn Regensburg als Gegner wartet. "Das Spiel passt leider zu unserer Saison. Das ist schon frustrierend. Jetzt haben wir zwei Bonus-Spiele, die müssen wir nutzen", sagte Torschütze Stefan Aigner.

Alle Stimmen zum Spiel 1.FC Heidenheim - TSV 1860 München

Michael Liendl: Wenn du gewinnst machst du alles richtig, wenn du verlierst machst du alles falsch. Daran sind wir selber schuld. Wenn du immer wieder solche Dinger kriegst, hast du es nicht verdienst, dass du in der Liga bleibst. Es ist für alle Beteiligten bitter: für die Spieler, die Fans und den ganzen Verein. Der Frust sitzt sehr tief - wir haben es versemmelt. Wir sollten in der Relegation eigentlich die Qualität haben, drüberzukommen. Das wird ein Pokalfinale, wo es zwei Mal um alles geht. Wir müssen dem Gegner zeigen, dass wir eine Liga höher spielen.

Stefan Aigner: Das Spiel war Sinnbild der Saison. Es war keine berauschende Saison. Du führst und schaffst es nicht den Sieg über die Runden zu bringen. Wenn wir es wissen würden, warum wir solche Gegentore kriegen, würden wir sie vermeiden. Das war ganz bitter heute. Es wäre schön, mal ein 1:0 über die Runden zu bringen. Ob wir wieder ein Trainingslager machen oder nach Mallorca fliegen ist mir grade scheißegal - erstmal abschalten.

Ian Ayre: Ich bin unglaublich enttäuscht. Ich hatte noch keinen Kontakt mit Hasan Ismaik. Wir haben im Trainingslager in Bad Wörishofen versucht, jeden stark zu machen, uns stark zu machen. Keine wollte die Relegation. Jetzt müssen wir als Klub zusammenstehen, aufstehen und kämpfen. Das werden zwei schwere Spiele.

Vitor Pereira: Wir sind dieses Spiel mit sehr viel Mut angegangen und haben von den Spielern verlangt, auf Sieg zu spielen. Es war schwierig, die Dose aufzumachen. Am Ende sind die Tore durch unsere Fehler entstanden. Solche Tore haben wir nun schon öfter kassiert. Das ist sehr schwer zu verdauen. Heute haben wir es besser gemacht als gegen Bochum. Wir hatten es in der Hand, in der Liga zu bleiben. Wir sind alle traurig und enttäuscht. Jetzt gilt es, das Blatt zu wenden. Ich glaube, dass wir es uns mit unserer Arbeit verdient haben und es packen.

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