Spatenstich in Oberschleißheim Das neue Gesicht der Tierklinik München

Spatenstisch in Schleißheim: LMU-Chef Bernd Huber, Minister Ludwig Spaenle, Oberschleißheims Bürgermeister Christian Kuchlbauer, Baudirektor Eberhard Schmid und der Dekan der tierärztlichen Fakultät, Joachim Braun. Foto: Friedrich M. Schmidt/LMU

Noch läuft der Betrieb der Tierklinik an der Königinstraße. Aber in Oberschleißheim war jetzt Spatenstich für die neue Pferdeklinik der Universität.

Es ist eine beeindruckende Zahl: 20.000 Patienten sollen hier jedes Jahr behandelt werden. Patienten, von denen viele auf vier Hufen stehen. Denn in Oberschleißheim entsteht ein neuer Campus der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU). Und dieser Tage feierten die Uni den Spatenstich für ihre neue Pferdeklinik – ganz klassisch mit hohem Politikerbesuch mit Schaufeln in der Hand.

Wissenschaftsminister Ludwig Spaenle (CSU) war ganz begeistert. "Hier werden Visionen umgesetzt!", rief er beim Spatenstich, zu dem auch LMU-Chef Bernd Huber gekommen war. Eines Tages sollen auf dem Campus auch 2.000 Studenten und 600 Uni-Mitarbeiter Platz finden.

Unterdessen wächst an der Königinstraße gleich beim Englischen Garten das neue Nano-Institut in die Höhe.

Wie berichtet, hatte der geplante Abriss der alten Uni-Gebäude (aus den 50er Jahren, zum Teil auch noch im Jugendtsil) zu heftigen Protesten geführt. Unter anderem wurde im Landtag eine Petition gegen den Abriss-Plan eingebracht. Minister Spaenle gab schließlich nach – zumindest ein bisserl. "Wir wollen entgegen der ursprünglichen Absicht die tiermedizinische Bibliothek mit ihrem charakteristischen Laternenaufbau erhalten", erklärte er. Der Rest kommt freilich weg.


So sieht es aktuell an der Königinstraße aus. Der erste Würfelbau des neuen Nano-Instituts steht schon.


Noch ist nur hier Baustelle. Doch in den nächsten Jahren wird (fast) überall auf dem Gelände abgerissen und neu gebaut werden. Fotos: Petra Schramek

 

1 Kommentar