Schweizer ist neuer FIFA-Präsident Bayern-Boss Rummenigge gegen Infantinos WM-Pläne

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge ist auch Vorsitzender der Clubvereinigung ECA. Foto: dpa

Eine Fußball-Weltmeisterschaft mit 40 statt 32 Teams – für viele Fans ein Traum. Dieses Vorhaben möchte auch der neue FIFA-Präsident Gianni Infantino vorantreiben. Der Schweizer stößt dabei allerdings auf reichlich Kritik der europäischen Top-Klubs.

 

Zürich - Die europäischen Fußball-Spitzenclubs haben sich in einer Grußadresse an den neuen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino erneut gegen eine Aufstockung der WM von 32 auf 40 Teilnehmer ausgesprochen. Der am Freitag in Zürich gekürte Weltverbandschef hatte dies zuvor im Wahlkampf als einen seiner Pläne verkündet. "Wir haben einen Punkt erreicht, an dem wir die Spieler nicht weiter belasten können, sondern sie entlasten müssen. Die FIFA muss ihrer Verantwortung für die Gesundheit der Spieler gerecht werden", sagte Karl-Heinz Rummenigge, der als Vorstandschef des FC Bayern München auch Vorsitzender der Clubvereinigung ECA ist.

Die ECA erwarte von Infantino eine "transparente, demokratische und fruchtbare Zusammenarbeit zum Wohle des Fußball", teilte der Zusammenschluss der Topvereine mit. Zudem wolle die ECA künftig noch mehr Mitsprache bei den Entscheidungen über die Zukunft des Fußballs.

Der Schweizer Infantino war zuvor in Zürich zum neuen FIFA-Chef gewählt worden. Er tritt damit die Nachfolge seines gesperrten Landsmanns Joseph Blatter an.

 

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