Rummenigge stellt klar Nach Vidal: Weitere Stars sollen den FC Bayern verlassen

, aktualisiert am 07.08.2018 - 13:50 Uhr
Vorstandsboss des FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Arturo Vidal ist weg, doch beim FC Bayern ist die Personalplanung noch nicht abgeschlossen. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge bekräftigt, den Kader auf weiteren Positionen ausdünnen zu wollen.

München - Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern hat weitere Abgänge vor allem im Mittelfeld nicht ausgeschlossen. "Es ist normal, dass während der Transferzeit sehr viele Gerüchte kommen. Es ist bekannt, dass wir neun Mittelfeldspieler haben und maximal drei bis vier Positionen. Das ist sehr viel, eigentlich zu viel", sagte Rummenigge in der Sendung "100% Bundesliga - Fußball bei NITRO" und betonte: "Daher sind sowohl wir als auch der Trainer der Ansicht, dass, wenn der ein oder andere Spieler gehen will, wir uns seriös damit befassen."

Erst am Freitag war der Chilene Arturo Vidal zum FC Barcelona gewechselt - und erklärte hinterher, dass dieser Klub "deutlich größer" als die Bayern sei. (Alle Gerüchte und Wechsel beim FC Bayern finden Sie in unserem Transfer-Blog)

Rummenigge: "Wir sind überzeugt von Kovac"

Doch nicht nur im Mittelfeld, auch in der Innenverteidigung wird die Bayern wohl noch ein Spieler verlassen. Seit Monaten halten sich Wechselspekulationen um Jérôme Boateng. Der Weltmeister von 2014 soll auf dem Zettel von Paris Saint-Germain stehen, im Rahmen des Testspiels am Sonntagabend (1:0 für Bayern) soll auch Manchester United die Möglichkeiten eines Wechsels ausgelotet haben. Wie Rummenigge zuletzt mehrfach betonte, seien die Münchner im Falle eines Angebots durchaus verhandlungsbereit.

Den neuen Trainer Niko Kovac lobte der Vorstandsvorsitzende der Münchner für dessen Arbeit. "Es ist ein bisschen ein neuer Weg für uns, aber ich finde trotzdem, Niko hat eine spannende, gute Entwicklung hinter sich und wir sind überzeugt von ihm. Es fällt auf, dass er recht hart trainiert. Das Wichtigste ist, er hat unser vollstes Vertrauen und geht mit Feuereifer an den Job heran."

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