Rummenigge spottet über Stadion-Pläne Arena-Auszug der Löwen: "Am FC Bayern wird's nicht scheitern!"

Eigenes Löwen-Stadion statt Mieter in der Arena: Rummenigge glaubt noch nicht so recht an Ismaiks Versprechen. Foto: dpa(2), AZ-Montage

Es ist eine der legendärsten Aussagen in der leidigen Stadion-Diskussion zwischen 1860 und den Bayern: Uli Hoeneß und die Blaskapelle. Im Angesicht von Ismaiks neuen Bauplänen kramte Rummenigge den alten Witz jetzt wieder hervor.

 

München - "An dem Tag, wo sie ausziehen, marschieren wir raus mit der Blaskapelle und ich marschiere vorneweg." Dieses Versprechen gab Uli Hoeneß auf der Vollversammlung 2012 nicht nur seinen Anhängern, sondern auch denen das TSV 1860 München. Denn immerhin versprach der damalige Präsident damit indirekt, den Löwen im Zweifelsfall keine vertraglichen Steine in den Weg zu legen, falls tatsächlich mal ein Auszug aus der Arena anstehen sollte.

Knapp vier Jahre später ist das Thema wieder in aller Munde. Vollmundig hat Investor Hasan Ismaik den Bau eines eigenen Sechzger-Stadions versprochen – inklusive Löwenzoo. In ein paar Jahren soll die Spielstätte schon stehen, doch eigentlich ist man noch bis 2025 vertraglich an die Allianz Arena gebunden.

Aber dieses Problem ließe sich wohl aus dem Weg räumen. Schließlich versprach Karl-Heinz Rummenigge jetzt im Gespräch mit Sport1: "Am FC Bayern wird's dann nicht scheitern, das kann ich heute schon voraussagen."

Allerdings glaubt der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München noch nicht so recht an das eigene Löwen-Stadion: "Es ist ja schon 23 mal angekündigt worden, dass man jetzt ein neues Stadion bauen will. Ich wünsche Ihnen, dass sie es jetzt endlich bewerkstelligen, weil irgendwann sollte es dann auch umgesetzt werden."

Und zum Schluss greift er dann spöttisch noch einmal den alten Hoeneß-Witz auf: "Ich befürchte nur, dass ich dann nicht mehr die Blaskapelle anführen kann und dann würde mir etwas im Leben fehlen."

 

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