Rekordmeister zurückhaltend FC Bayern: Kleine Kampfansagen an Borussia Dortmund

, aktualisiert am 25.01.2019 - 08:12 Uhr
Kommt mit dem E-Auto zum Sponsorentermin am Flughafen: Bayerns Thomas Müller. Foto: Christian Kunz/dpa

"Wir haben einen tollen Start hingelegt", sagt Kapitän Manuel Neuer vom FC Bayern zum Kampf um die Meisterschaft - Joshua Kimmich will den Blick derweil nicht zu sehr auf Tabellenführer Borussia Dortmund richten.

 

München - Zumindest beim Spielen mit den ferngesteuerten Autos hatten Thomas Müller und Joshua Kimmich gestern bei einem Sponsorentermin schon mal Spaß am gegenseitigen Hinterherjagen. Auf ihrer geplanten großen Aufholjagd in der Bundesliga mit dem FC Bayern waren sie zuletzt nach dem Sieg zum Rückrundenauftakt in Hoffenheim (3:1) durch den Erfolg von Tabellenführer Borussia Dortmund in Leipzig (1:0) ja noch etwas ausgebremst worden.

"Natürlich ist das große Ziel, zum siebten Mal in Folge deutscher Meister zu werden", sagte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge nun am Rande des Termins am Münchner Flughafen: "Wir sind in diesem Jahr nicht der Gejagte, sondern der Jäger." Und Rummenigge findet: "Wir sollten mit dem Thema entspannt umgehen." Denn: "Dortmund ist eine gute Mannschaft, aber wir haben auch keine schlechte." Das Bayern-Team habe nach seinem Dafürhalten schließlich "große Qualität, einen großen Willen und einen guten Charakter".

Manuel Neuer hat beim BVB "Schwächen gesehen"

Und so waren den Aussagen der Münchner, die in der Tabelle weiterhin sechs Punkte hinter dem BVB stehen, auch durchaus Kampfansagen Richtung Dortmund zu entnehmen – zumindest kleine. "Es ist erst mal wichtig, dass man an sich selbst glaubt – und das tun wir. Wir haben einen tollen Start hingelegt", sagte Neuer mit Blick auf den sechsten Ligaerfolg in Serie, der den Bayern in Hoffenheim gelungen war.

Und angesprochen auf den davon bisher offenbar unbeeindruckten BVB, sagte der Bayern-Kapitän: "Wir haben in der Hinserie schon Schwächen gesehen, auch wenn sie nicht so viele Punkte liegengelassen haben." Neuer führte als Beispiele das 1:2 der Dortmunder in Düsseldorf und das 4:3 daheim gegen Augsburg an. "Wir haben in der Hinrunde viel liegenlassen, das darf uns in der Rückrunde nicht passieren", befand Neuer. Kimmich ergänzte: "Es ist jetzt noch mehr als sonst so, dass wir jedes Spiel gewinnen müssen, uns keinen Fehler und keinen Ausrutscher mehr erlauben dürfen." Dann könnte es am Ende doch noch klappen mit dem siebten Meistertitel. Denn, so Neuer: "Dass Dortmund nicht unschlagbar ist, das weiß man auch."

 

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