Prozess wegen Steuerhinterziehung Kubicki hält Bewährung für Hoeneß für unwahrscheinlich

"Die Zahl alleine, 18 Millionen Euro, ist so schwerwiegend": Wolfgang Kubicki hält eine Bewährungsstrafe für Uli Hoeneß im Steuer-Fall für "unwahrscheinlich"

 

Köln – Der Jurist und FDP-Politiker Wolfgang Kubicki glaubt im Steuer-Fall Uli Hoeneß nicht an eine Bewährungsstrafe für den Präsidenten des FC Bayern München. „Die Zahl alleine, 18 Millionen Euro, ist so schwerwiegend, das mir der Glaube momentan fehlt, dass er eine Bewährungsstrafe erhalten kann“, sagte der stellvertretende Parteivorsitzende der FDP am Montag im Deutschlandfunk.

Das Gericht werde Strafmilderungsgründe berücksichtigen. Dazu zähle auch die Tatsache, dass Hoeneß die volle hinterzogene Summe gestanden habe. „Er hat damit dokumentiert, dass er reinen Tisch machen will, wenn auch spät“, sagte Kubicki.

Seit Montag steht der Präsident des FC Bayern in München wegen Steuerhinterziehung vor Gericht. Am ersten Prozesstag hatte Hoeneß überraschend gestanden, 18,5 Millionen statt wie bisher angenommen 3,5 Millionen Euro hinterzogen zu haben.

 

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