Profi des FC Bayern Deshalb sinken Rudys Aktien bei RB Leipzig

Sebastian Rudy kam am 1. Juli vergangenen Jahres ablösefrei von der TSG 1899 Hoffenheim zum FC Bayern. Foto: firo/Augenklick

Sebastian Rudy und ein Neustart bei RB Leipzig: Die Chancen, dass der Nationalspieler des FC Bayern nach Sachsen wechselt, sind gesunken. Hintergrund: Die von Bayern-Präsident Uli Hoeneß formulierten Rahmenbedingungen.

München - Uli Hoeneß hatte am Sonntag Uli Hoeneß einen vielbeachteten TV-Auftritt bei "Wontorra - Der Fußball-Talk" auf Sky und bezog auch zum Thema möglicher Transfer von Sebastian Rudy Position.

An RB-Gründer und -Sponsor Dietrich Mateschitz richtete Hoeneß eine humorvolle Botschaft: "Wenn Herr Mateschitz das Täschchen aufmacht, lugt da einiges heraus." Und stellte damit klar: Der FC Bayern lässt Rudy nur gehen, "wenn die Ablösesumme stimmt. 15 Millionen werden sicherlich nicht reichen".

FC Bayern und Rudy: Zählt nur der Verkauf?

Das saß - und lässt einen Transfer des Nationalspielers nach Leipzig immer unwahrscheinlicher erscheinen. Denn der deutsche Rekordmeist will den 28-jährigen Mittelfeldspieler verkaufen - und nur sehr ungern ausleihen. Letzteres nur unter der Bedingung, dass sich der aufnehmende Klub verpflichtet, nach Ende der Leihe eben diesen Kauf zu tätigen. (Alle Gerüchte rund um den FC Bayern im AZ-Transfer-Blog

RB Leipzig hat auch Lookman im Visier

Wie der "Kicker" schreibt, stehen diese beiden Möglichkeiten für RB Leizig nicht zur Debatte: Es könnten demnach Probleme im Umgang mit den Richtlinien des Financial Fair Play entstehen. 20 Millionen Euro sollen die Leipziger noch zur Verfügung haben. Und sie wollen offenbar - das kommt erschwerend hinzu - einen Großteil des Geldes in einen anderen Profi investieren.

Wunschkandidat ist demnach Englands U-21-Auswahlspieler Ademola Lookman: Der 20-Jährige vom FC Everton passt ins Konzept der Leipziger, die eben vermehrt auf junge Spieler mit großen Entwicklungschancen bauen. 

Der FC Bayern vertraut seinerseits wohl verstärkt der Karte FC Schalke 04, der Bundesligist würde seine Millionen aus dem Transfer von Thilo Kehrer in ein Kaufgeschäft investieren - und in Rudy?

 

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