Polizeimeldungen vom Oktoberfest 2018 Wiesn-Blaulicht: Jugendliche randalieren im Festzelt

Die Beamten hatten auch am letzten Wiesn-Wochende viel zu tun (Symbolbild). Foto: Matthias Balk/dpa

Die Sicherheitskräfte haben auf der Wiesn jedes Jahr viel zu tun. Hier lesen täglich alle Polizeimeldungen vom Oktoberfest.

 

München - Was auf der Wiesn alles passiert – sei es in den Festzelten oder auf beziehungsweise rund um die Theresienwiese: Im Wiesn-Blaulicht der AZ lesen Sie jeden Tag die neuesten Polizeimeldungen. 2018 sind zum ersten Mal sogenannte "Super-Recogniser" der Münchner Polizei im Einsatz. Was es mit diesen Beamten auf sich hat, lesen Sie hier. 


Wiesnblaulicht: Die Meldungen vom Sonntag, 7.10.2018

Hitlergruß in Wiesn-Biergarten

Zwei laut Polizei "stark alkoholisierte" Gräfelfinger (20,21) zeigten am Samstagnachmittag im Biergarten eines Festzelts den Hitlergruß. Als Mitarbeiter des Ordnungsdienstes die beiden aus dem Biergarten werfen und der Polizei übergeben wollten, wehrten die sich heftig. Einer der Gräfelfinger schlug einen der Ordnungsdienstmitarbeiter mit der Faust ins Gesicht. Die herbeigerufenen Polizisten nahmen die jungen Männer vorläufig fest. Sie erwartet nun ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Randale im Festzelt

Zwei 16-jährige Wiesnbesucher machten am Samstagnachmittag wegen ihres aggressiven Verhaltens den Sicherheitsdienst auf sich aufmerksam. Ihren Rausschmiss wollten die Jugendlichen laut Polizei nicht hinnehmen und traten gegen eine Tür des Festzelts. Der Sicherheitsdienst brachte die beiden schließlich zur Polizei, wo einer von beiden weiter aggressiv blieb und den Beamten mehrmals vor die Füße spuckte. Er wurde in Gewahrsam genommen und laut Polizei gegen 22.30 Uhr wieder entlassen.

Diebe auf der Wiesn

Gleich mehrere Diebe konnte die Polizei auf der Wiesn erwischen: Münchner Taschendiebfahnder beobachteten in einem Festzelt einen Mann, der einer Frau das Smartphone aus der Handtasche klaute. Kurz nach Schankschluss erwischten Berliner Fahnder ein Pärchen, das den Besuchern beim Verlassen des Festzelts die Wertsachen entwenden wollte. Sowohl der Mann als auch das Paar wurden festgenommen. Ein weiterer Dieb fiel den Fahndern laut Polizei wegen seiner Damenhandtasche auf. Etwa zur gleichen Zeit meldete sich eine Frau, die ihre Handtasche vermisste. Frau und Tasche wurden wiedervereint, der Mann festgenommen.

Ermittlungen wegen Vergewaltigung

Bereits am Mittwoch soll eine 22-Jährige aus dem Landkreis München auf der Wiesn vergewaltigt worden sein. Die Tat ereignete sich nach Angaben der Polizei auf der Toilette im Außenbereich eines Festzelts. Die junge Frau hatte nach dem Vorfall die Wiesn verlassen und sich erst später bei der Polizei gemeldet. Die Ermittelungen liegen nun beim Fachkommissariat. Auch am zweiten Wiesn-Wochenende war es zu einem Übergriff auf einer Toilette gekommen: Auf Wiesn-Klo: Mann wollte 20-Jährige vergewaltigen

Wiesnblaulicht: Die Meldungen vom Freitag, 5.10.2018

Anzeige wegen bunten Luftballons

Die Polizei kam einem 17-jährigen Ballon-Verkäufer auf die Schliche, der offensichtlich das Wichtigste in diesem Metier vergessen hatte: Die Verkaufsgenehmigung. Nachdem er nicht zum ersten Mal ohne gültige Genehmigung erwischt wurde, beschlagnahmten die Ermittler die bunten Waren und zeigten den Jugendlichen wegen einer Ordnungswidrigkeit an

Taschendieb verletzt Polizisten bei Festnahme

Die Taschendieb-Fahnder haben am Donnerstag erneut einen Dieb geschnappt. Sie konnten einen 22-Jährigen bei zwei Deibstählen beobachten, als er erneut zuschlagen wollte, gingen die Ermittler dazwischen. Der Ertappte setzte sich allerdings derart zur Wehr, dass er einen Polizisten bei der Festnahme verletzte. Er wurde daraufhin in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht und muss sich nun wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Diebstahls verantworten. Der Ermittlungsrichter entscheidet nun, ob er in Haft bleibt oder nicht.

US-Tourist lässt Drohne steigen und kassiert Anzeige

Eine Drohne hat am Donnerstag erneut für Aufregung auf der Wiesn gesorgt: Der Sicherheitsdienst erspähte eines der Fluggeräte über der Bavaria und verständigte die Polizei. Die trafen am vermuteten Ort einen 27-jährigen Touristen aus den USA an. Der beteuerte nichts von dem Überflugsverbot gewusst zu haben. Trotzdem kassierte er eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Luftverkehrsgesetz. Nachdem der junge Mann eine Sicherheitsleistung hitnerlegt hatte, konnte er wieder gehen. 

Wiesnblaulich: Die Meldungen vom Donnerstag, 4.10.2018

Verfolgungsjagd mit Drohne

Polizisten haben am Mittwochabend über dem Festgelände eine Drohne bemerkt und sie bis zu ihrem Besitzer zurückverfolgt. Der stand mitten auf der Theresienwiese und ließ die Drohne vor sich landen. Der 31-Jährige muss nun ohne sein technisches Gerät auskommen, denn die Polizei beschlagnahmte die Drohne. Gegen ihn läuft nun eine Anzeige wegen eines Vergehens nach dem Luftverkehrsgesetz. Über dem gesamten Festgelände herrscht Überflugsverbot. 

Schuhdieb inflagranti erwischt

Den Wiesn-Taschendiebfahndern ging in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein ungewöhnlicher Fang ins Netz: Sie bemerkten einen 53-Jährigen, der sich an den Schuhen eines auf der Parkbank Schlafenden (18) zu schaffen machte. Als sie hinzukamen löste der 53-jährige Bielefelder gerade die Schnürsenkel und stupste den 18-jährigen aus Fürstenfeldbruck, wohl um zu prüfen, ob er wirklich schläft.

Anschließend zog er ihm die Schuhe von den Füßen und verpackte sie säuberlich in einer Plastiktüte, bevor er sie in seinen Rucksack steckte. Als er sich zum Gehen wandte, griffen die Fahnder zu und nahmen ihn fest. Er wurde erkennungsdienstlich behandelt und wegen des Diebstahls angezeigt.

Jackendiebe geschnappt

Der Polizei fielen am Mittwoch gegen 22.30 Uhr zwei junge Franzosen auf (19 und 22), die suchend durch ein Festzelt gingen. Eine Jacke fiel den beiden schließlich ins Auge. Einer der beiden stand Schmiere, während der andere die Jacke abtastete, berichtet die Polizei. Als er eine Geldbörse ertastete, zog er die Jacke unter der Bank hervor und schob sie unter seiner eigenen Jacke.

Nachdem die beiden Tatverdächtigen das Zelt verließen, wurden sie direkt am Ausgang von den Taschendiebfahndern festgenommen. Die beiden sind nun in der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München und werden heute dem Haftrichter vorgeführt. Die Jacke samt Geldbörse konnte dem Besitzer wieder ausgehändigt werden.

Wiesnblaulich: Die Meldungen vom Mittwoch, 3.10.2018

Taschendiebfahnder erfolgreich

Ein Team ungarischer Taschendiebfahnder beobachtete am Dienstagnachmittag einen 66-jährigen Mann, der in einem Zelt auffällig nach - wie es die Polizei nennt - "Diebstahlsgelegenheiten" suchte. An einem Biertisch wurde er fündig, steckte ein Handy ein und machte sich damit auf den Weg Richtung Zeltausgang, wo ihn ein Taschendiebfahnder festnahm. Nach Schankschluss konnten dann Münchner Taschendiebfahnder ein Ehepaar festnehmen, das in einem bereits leeren Zelt nach zurückgelassenen Wertgegenständen suchte. Auch das diebische Ehepaar wurde festgenommen. 

Aggressive Touristen pöbeln auf Wirtsbudenstraße

Zwei junge Männer pöbelten recht berauscht am Dienstagnachmittag auf der Wirtsbudenstraße andere Wiesnbesucher an. Der Versuch einer Streife die beiden zu beruhigen brachte keinen Erfolg. Die beiden (20,22) gingen auch gegen die Polizisten vor und bedachten sie mit dem Spruch "All cops are bastards". Erst in der der Haftanstalt des Münchner Polizeipräsidiums beruhigten sich die jungen Männer und wurden gegen 22 Uhr wieder entlassen. 

Betrunkene Jugendliche aufgegriffen

Gleich vier betrunkene Jugendliche schwankten am Dienstag gegen 18.30 Uhr über die Wiesn. Ordner alarmierten daraufhin eine Wiesn-Streife, die bei einem Atemalkoholtest Werte bis 1 Promille bei den 13- bis 17-Jährigen feststellte. Die Jugendlichen wurden von ihren Eltern abgeholt, die der Polizei versicherten, ernste Gespräche über die Gefahren von Alkohol mit ihren Kindern zu führen. 

Inder rassistisch beleidigt und angegriffen

Schon am Mittwochabend, den 26.9.2018 beleidigten sechs aggressive Personen eine Gruppe von drei Münchner Indern vor einem Festzelt rassistisch und griff sie danach mit Tritten und Faustschlägen an. Zeugen alarmierten die Polizei, die die drei Männer noch in der Nähe festnehmen konnte. Die drei betrunkenen und laut Polizei wohl auch unter Drogeneinfluss stehenden Münchner (21,23,23) wehrten sich gegen die Festnahme mit Schlägen und bissen die Beamten und wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen. Bei einer Durchsuchung fanden die Polizisten bei den Männern außerdem Betäubungsmittel.

Wiesnblaulicht: Die Meldungen von Dienstag, 2.10.2018

Steuerfahndung durchsucht Winzerer Fähndl

Am Montagabend durchsuchten gegen 23.30 Uhr Einsatzkräfte des Hauptzollamtes, der Steuerfahndung und der Münchner Polizei das Wiesn-Zelt Winzerer Fähndl. Wie die Polizei mitteilt, richten sich die Ermittlungen nicht gegen den Wiesn-Wirt Pongratz, sondern gegen die dort tätige Putzfirma. Laut Zoll-Sprecherin Marie Müller werden solche Kontrollen auch verdachtsunabhängig durchgeführt. Der Zoll würde jedes Jahr versuchen in möglichst vielen Zelten möglichst unterschiedliche Gewerbe in Bezug auf Schwarzarbeit, nicht gezahlte Sozialleistungen oder nicht eingehaltenen Mindestlohn zu überprüfen. Insgesamt waren bei der Razzia am Montag rund 60 Zoll-Fahnder und mehrere Dutzend Polizisten im Einsatz.

Fan von Ajax Amsterdam wirft mit Maßkrügen um sich

Am Montag ist ein Streit in einem Wiesn-Zelt komplett außer Kontrolle geraten. Ein Fan von Ajax Amsterdam hat zwei Maßkrüge in Richtung Nebentisch geworfen. Mehr dazu lesen Sie hier. 

Zwei Fälle von Taschendiebstahl aufgeklärt

Fall 1: Taschendiebfahnder wurden am Montag gegen 21.50 Uhr auf zwei Münchner (32 und 22 Jahre alt) aufmerksam, die verdächtig durch die Reihen eines Zeltes schlenderten.  An einem Tisch sahen eine unbeaufsichtigte Handtasche am Boden liegen und versuchten diese vom Nebentisch aus mit den Füßen zu sich zu angeln. Sie öffneten laut Polizei die Handtasche, klauten den Geldbeutel und flüchteten aus dem Zelt. Die Fahnder fverfolgten die beiden und konnten sie schließlich festnehmen. Beide Männer verbrachten die Nacht in Haft und werden heute dem Haftrichter vorgeführt.

Fall 2: Bereits am Samstagabend hatten die Taschendiebfahnder ein wachsames Auge auf einen 48-jähriger Slowaken. Der klammerte sich an einem betrunkenen Wiesn-Gast von hinten fest und zog ihm dabei mehrere Geldscheine aus dern Hosentasche. Als er flüchten wollte, schnappte ihn die Polizei. Bei seiner Durchsuchung fand die Polizei bei ihm einen großen Bargeldbetrag. Der Langfinger ist nun in Haft. 

Mann zeigt Security den Hitlergruß

Ein 47 Jahre alter Brite entschied sich in der Nacht auf Dienstag für eine wenig geeignete Art einen Streit zu beenden: Er wollte hinter einem Security aufs geschlossene Festgelände gehen, was dieser ihm verbot. Daraufhin kam es laut Polizei zu einer verbalen Auseinandersetzung und Rangelei. Der Brite hob im Verlauf dessen den rechten Arm zum Hitlergruß und zeigte den Sicherheitsmann anschließend den Mittelfinger. Die Polizei nahm ihn dafür fest. Der Tourist durfte eine Nacht auf der Wache verbringen, bevor er heute den Haftrichter kennen lernt.

Wiesnblaulicht: Die Meldungen vom Montag, 1.10.2018

Wiesn-Besucher durch Faustschlag verletzt

Auf dem Heimweg wurde am Freitagabend ein 18-jähriger Münchner von einem bislang unbekannten Mann mit einem Faustschlag niedergestreckt. Der 18-Jährige hatte versucht eine Gruppe von vier Männern davon abzuhalten einen leeren Rettungswagen aufzuschaukeln. Die ganze Geschichte lesen Sie hier: Münchner setzt sich gegen Vandalen ein und wird schwer verletzt

Streithahn greift Schlichter an

Am Sonntagnachmittag stritten sich zwei Männer am U-Bahnhof Theresienwiese. Als ein Mitarbeiter der U-Bahnwache (39) schlichten wollte, streckte ihn einer der Streithähne (21) mit einem Faustschlag nieder. Der Mann erlitt eine Platzwunde. 

Betrunkene Zwölfjährige kommt ins Krankenhaus

Ein 70-Jähriger war mit der zwölfjährigen Tochter eines Mitarbeiters auf der Wiesn unterwegs. Das Mädchen durfte bei dem Besuch Bier trinken. Nachdem sich die beiden auf dem Heimweg aus den Augen verloren hatten, fand der Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes das alkoholisierte Mädchen und übergab es dem Rettungsdienst, der das Kind ins Krankenhaus brachte. 

Wiesnblaulicht: Die Meldungen vom Sonntag, 30.09.2018

Tödlicher Wiesn-Streit: Haftbefehl gegen Verdächtigen!

Im Fall des tödlich geendeten Wiesn-Streits am Freitagabend hat die Staatsanwaltschaft München I nun Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen beantragt. Der 42-Jährige ist bereits polizeibekannt. Alle aktuellen Infos finden Sie hier.

Schon wieder: Drohnenpilot sorgt für Ärger

Am Freitagabend konnte die Polizie einen 33-jährigen Mann dabei beobachten, wie er in unmittelbarer Nähe zum Wiesn-Gelände eine kleine Drohne samt Kamera aufsteigen ließ. Die Drohne befahnd sich nicht direkt über dem Oktoberfest-Areal, aber dennoch in der angeordneten Flugverbotszone. Der 33-Jährige wusste laut eigener Aussage nicht, dass das Flugverbot auch außerhalb des Festgeländes gelten würde. Er erhielt eine Anzeige nach dem Luftverkehrsgesetz, die Drohne wurde beschlagnahmt.

Taschendiebfahnder unterbinden sexuelle Belästigungen

Am Freitagabend konnten Taschendiebfahnder einen 31-jährigen Mann dabei beobachten, wie er in einem Zelt einer 21-jährigen Frau über das Bein streichelte und ihr anschließend an den Po griff. Als sie seine Hand wegschlug, wechselte er zu einer 33-jährigen Frau, die er ebenfalls begrapschte. Nachdem er sich von der Wiesn-Besucherin eine Ohrfeige eingefangen hatte, wurde er von den Fahndern vorläufig festgenommen. Gegen ihn wird nun ein Betretungsverbot für das Oktoberfest beanstragt.

Taschdiebfahnder aus Berlin erwischten einen 48-jährigen Mann am Freitagabend dabei, wie er sich von hinten an Frauen drückte, die in vor einem Zelt warteten. Dabei öffnete er laut Polizei sein Hosentürchen und rieb sein Glied am Gesäß der Damen. Auch der 48-Jährige wurde vorläufig festgenommen, auch gegen ihn wird ein Betretungsverbot beantragt.

Mann begrapscht Frau auf Wiesn-Hügel - Festnahme!

Ein Security-Mitarbeiter beobachtet am späten Freitagabend einen Mann, der sich an einer wehrlosen Frau vergeht und sie anfasst. Die Polizei nimmt ihn daraufhin fest. Hier geht's zur Meldung.

Streit eskaliert: Münchner verletzt Garmischerin mit Maßkrug

Am Samstag stritten sich mehrere Personen in einem Zelt um die Plätze an einem Tisch. Die Auseinandersetzung eskalierte: Ein 21-Jährige verletzte eine 22 Jahre alte Frau mit einem Maßkrug. Hier gibt's den gesamten Artikel.

Italiener mit SS-Tattoo

Am Samstagmittag fiel Security-Mitarbeitern ein Mann auf, der an der linken Seite des Halses einen SS-Totenkopf tätowiert hatte und diesen offen zeigte. Da das öffentliche Zeigen dieser Symbole einen Straftatbestand darstellt, musste der 38-jährige Italiener seine Tätowierung verdecken und durfte erst nach Hinterlegen einer Sicherheitsleistung das Festgelände verlassen.

Schweizer zeigt mehrmals den Hitlergruß

In der Nacht auf Samstag streckte ein 30 Jahre alter Schweizer mehrmals die Hand zum Hitlergruß aus und rief dabei "Heil dem Führer". Auch vor einer alarmierten Polizeigruppe wiederholte er den Hitlergruß. Daraufhin wurde er vorläufig festgenommen. Da er über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt, wurde bei ihm eine Sicherheitsleistung genommen. Anschließend durfte er die Wiesn-Wache wieder verlassen.

Wiesnblaulicht: Meldung vom Samstag, 29.09.2018

Mann stirbt nach Schlägerei auf der Wiesn

Schreckliches Ende einer Schlägerei im Außenbereich des Augustiner-Festzelts. Dort ist am späten Freitagabend ein Mann an den Folgen eines Schlags gestorben. Am Samstag meldete sich zunächst eine Zeugin der Auseinandersetzung. Wenig später erschien ein 42-jähriger Münchner mit seinem Rechtsbeistand bei der Polizei und stellte sich. Alle Entwicklungen des tragischen Falls können Sie in diesem Artikel nachlesen.

Wiesnblaulicht: Die Meldungen vom Freitag, 28.09.2018

Illegaler Drohnenflug

Drohnen sind vor allem bei Männern ein beliebtes Spielzeug. Wer damit allerdings auf der Wiesn erwischt wird, riskiert bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe oder zumindest eine saftige Geldbuße.

Ein 20-jähriger angehender Veranstaltungstechniker aus Eiterfeld in Osthessen konnte am Donnerstagabend der Versuchung nicht widerstehen.

Er ließ seine fast 500 Gramm schwere Drohne aufsteigen und gegen 20 Uhr über dem Gelände der Oidn Wiesn kreisen. Zeugen sahen den Flugroboter und verständigten die Polizei.

In einem Radius von 5,5 Kilometern rund um das Oktoberfest gilt bis einschließlich 7. Oktober eine Flugverbotszone. Davon betroffen sind laut Innenministerium ausdrücklich auch Drohnen.

Die Polizisten störten das Funksignal, woraufhin die Drohne automatisch zu ihrem Besitzer zurückkehrte. Die Polizisten folgten der Drohne bis in der Hans-Fischer-Straße. Der Flugroboter wurde beschlagnahmt, der Hobby-Pilot angezeigt. 2017 wurden auf der Wiesn zwei Drohnen beobachtet, ein Besitzer ist ermittelt.

Erfolgreiche Drogenfahnder

Am Donnerstag, zwischen 15 und 21 Uhr konnten die konnte die Polizei zahlreiche Drogendelikte aufklären. Unterstützt wurden sie hierbei auch von den Videoüberwachungskräften der Wiesn-Wache. Die Beamten konnten überwiegend geringe Mengen an Kokain und Marihuana sicherstellten. Zehn Personen wurden wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt.


Wiesnblaulicht: Die Meldungen vom Donnerstag, 27.09.2018

Jackendieb festgenommen

Ein 42-jähriger Rumäne hatte am Mittwochabend recht offensichtlich nach abgelegten Jacken im Festzelt Ausschau gehalten. Zu seinem Pecht fiel er einer Taschendiebfahnder-Streife der Polizei auf, als er schließlich eine scheinbar "lukrative" Jacke gefunden, eingerollt und unter sein Shirt gesteckt hatte. Der Mann wurde festgenommen. 

Italiener belästigt gleich zwei Frauen

Mit zwei Ohrfeigen und einer Festnahme endete der Wiesn-Besucht für einen 23-jährigen Italiener am Mittwoch. Er hatte zunächst eine Frau gegen ihren Willen auf den Mund geküsst, und nur wenig später einer anderen an den Po gegrapscht. Als andere Gäste am Tisch das bemerkten, kam es zum Streit, der schließlich vom Ordnungsdienst und der Polizei beendet wurde. Lesen Sie hier noch mehr dazu. 


Wiesnblaulicht: Die Meldungen vom Mittwoch, 26.09.2018

Wiesn-Bedienung verhaftet

Ein 33-Jähriger aus Würzburg, der in der Bräurosl als Kellner arbeitet, ist am Montagabend von der Polizei festgenommen worden. Er war in Würzburg nicht zu einem Gerichtstermin erschienen. Der Vorwurf: Diebstahl. Daraufhin wurde ein Haftbefehl ausgestellt. Die Fahnder bekamen den Tipp, dass der Gesuchte auf dem Oktoberfest arbeitet. Als Beamte der Wienswache den 33-Jährigen abführen wollten, versuchte er zu flüchten. Die Beamten holten ihn ein und fesselten ihn.

15 Kinder im Trubel verloren

Für 15 Familien endete der Ausflug zur Wiesn mit einem Schreck. Im Trubel hatten sie ihre Kinder aus den Augen verloren. Zehn von ihnen fand die Polizei noch, bevor die Eltern eine Vermisstenanzeige erstattet hatten. Fünf fanden die Beamten aufgrund einer Anzeige. Das Jüngste der Kinder ist erst drei Jahre alt gewesen, das älteste 13.

Frau schlägt mit High-Heel zu

Weil ein Taxifahrer am Montagabend an der Schwanthalerhöhe einen Koch (56), dessen Frau sowie deren thailändische Familie (allesamt betrunken) nicht mitnehmen wollte, kam es zum Streit. Lesen Sie hier mehr dazu!


Wiesnblaulicht: Die Meldungen vom Dienstag, 25.09.2018

Am dritten Wiesntag kam es auf dem Oktoberfest zu Diebstählen, sexuellen Übergriffen und einer räuberischen Erpressung.

Japaner wird ausgeraubt

Ein 22-Jähriger aus Japan ist am Montag von einer Gruppe Jugendlicher so lange bedroht worden, bis er ihnen 50 Euro und sein Smartphone gab. Die Jungendlichen packten den Wiesn-Besucher immer wieder am Kragen und verfolgten ihn. Aus Angst rückte der Japaner schließlich Geld und Handy raus. Der 22-Jährige erstattete eine Anzeige bei der Polizeiinspektion am Hauptbahnhof.

Kontrollen im Umfeld der Wiesn

Für mehrere Personen endete der geplante Besuch der Wiesn schon vorzeitig. Bei einem 31-jährigen Rumänen wurde bei den Einlasskontrollen ein verbotenes Springmesser sichergestellt. Dem Mann wurde der Zutritt verweigert.

Ein alkoholsierter 23-jähriger Kanadier versuchte, über den Zaun zu klettern. Eine vorbeikommende Streife belehrte den Mann. Da er auf dem Gehweg aber Passanten anpöbelte und dann erneut versuchte, über den Zaun aufs Festgelände zu gelangen, nahmen ihn die Beamten in Gewahrsam.

Bei einer Kontrolle zweier Rumänen wurde festgestellt, dass beide Männer zur Fahndung ausgeschrieben waren. Sie wurden wegen Hausfriedensbruch gesucht. Zur weiteren Sachbearbeitung nahm die Polizei sie mit auf die Wiesn-Wache.

Taschendiebfahnder erfolgreich

Erneut haben TaschendiebfaFrau schlägt mit High-Heel zu Weil ein Taxifahrer am Montagabend an der Schwanthalerhöhe einen Koch (56), dessen Frau sowie deren thailändische Familie (allesamt betrunken) nicht mitnehmen wollte, kam es zum Streit. Der Koch beschimpfte den Taxler aus Sri Lanka als „Scheiß Ausländer“. Der Koch, die Ehefrau (55) und ein Verwandter gingen auf ihn los. Die Thailänderin schlug mit ihren High-Heels nach dem Mann aus Sri Lanka, verfehlte ihn aber knapp. Die Bilanz: zwei Verletzte und wechselseitige Anzeigen wegen Beleidigung und Körperverletzung.hnder auf der Wiesn ihren Job gut gemacht. Beamten aus der Schweiz und Frankfurt fiel am Montag in einem Zelt ein 38-Jähriger auf, der sich weiblichen Besucherinnen näherte, um sich offensichtlich daran zu erregen. Die Polizisten entfernten den Mann aus dem Zelt.

Im gleich Zelt war den Fahndern zuvor ein 25-jähriger Italiener aufgefallen, der eine auf einer Bierbank liegen gebliebenen Handtasche an sich nahm. Er wurde festgenommen und die Haftanstalt überstellt, da er keinen festen Wohnsitz hat. Die Besitzerin der Handtasche konnte ausfindig gemacht werden.

Mehrere sexuell motivierte Straftaten

Ebenfalls kam es zu mehreren sexuell motivierten Straftaten. Ein zunächst unbekannter Mann berührte eine 20-jährige Münchnerin in einem Zelt mehrmals an der Brust. Außerdem zerriss er einer weiteren 20-Jährigen das Dirndl. Der Mann wurde vom Sicherheitsdienst bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Er wurde zunächst festgenommen und, nachdem die Polizei die Personalien des Australiers festgestellt hatten, angezeigt und entlassen.

Schlimmer traf es eine finnische Touristin. Sie wurde am Samstag in einem Gebüsch vergewaltigt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Ein Unbekannter fasste außerdem einer 43-Jährigen unter den Rock und schlug der Frau einen Maßkrug ins Gesicht. Hier geht's zur Meldung.


Wiesnblaulicht: Die Meldungen vom Montag, 24.09.2018

Auch am zweiten Wiesn-Tag hatten die Beamten wieder einiges zu tun: Am Sonntag kam es unter anderem zu Diebstählen, einer Körperverletzung und einem Angriff auf einen Polizisten. Hier alle Meldungen:

21-Jähriger beißt Polizist in den Oberschenkel

Am Sonntagabend kam es zu einem Streit zwischen einem 21-jährigen Afghanen und Sicherheitsangestellten. Der junge Mann ging dabei äußerst aggressiv auf die Ordner los und konnte erst durch eine hinzugerufene Einsatzgruppe der Wiesn-Wache außer Gefecht gesetzt werden.

Als der 21-Jährige zu Boden gerungen wurde, biss er einem Polizisten in den linken Oberschenkel. Der Beamte erlitt dabei eine drei Zentimeter lange Bisswunde und musste in der Wiesn-Ambulanz versorgt werden. Er konnte seinen Dienst nicht mehr fortsetzen.

Gegen den Afghanen wurde Anzeige erstattet und Hausverbot für das Oktoberfest erlassen.

Spanische Taschendiebfahnder wieder erfolgreich

Die spanischen Taschendiebfahnder, die zur Unterstützung ihrer deutschen Kollegen auf der Wiesn unterwegs sind, waren wieder erfolgreich. Am Sonntagabend schnappten die Beamten einen 37-jährigen Kubaner, der den Rucksack einer auf der Bierbank tanzenden Brasilianerin klauen wollte. In seinem Besitz wurden außerdem mehrere Jacken gefunden, die ihm offenkundig ebenfalls nicht gehörten.

Auf der Wache randalierte der wohnsitzlose Mann und schlug seinen Kopf mehrfach gegen die Wand. Er wurde zum Sanitätsdienst und später ins Krankenhaus gebracht. Die beklaute Brasilianerin bekam ihren Rucksack wieder zurück.

25-Jähriger will mit Butterfly und Drogen auf die Wiesn

Am Sonntagnachmittag entdeckte der Ordnungsdienst bei der Einlasskontrolle ein Butterfly-Messer in der Umhängetasche eines 25-Jährigen. Der Slowene wurde daraufhin der Polizei übergeben. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten eine Dose mit
Drogen. Der Mann wurde daraufhin angezeigt und gegen Zahlung einer sogenannten Sicherheitsleistung wieder entlassen.

Schlägerei nach Foto unter dem Rock

Am Sonntagabend hat ein 45-jähriger Kroate einer Wiesn-Besucherin unter den Rock fotografiert. Zeugen gingen daraufhin auf den Übeltäter los, woraufhin sich eine Schlägerei entwickelte. Der 45-Jährige verdrehte sich bei dem Handgemenge den Fuß, sodass er anschließend nicht mehr auftreten konnte.

Sämtliche Beteiligten wurden daraufhin zur Wiesn-Wache gebracht, wo der Vorfall aufgenommen wurde. Es wurden Anzeigen wegen Körperverletzung und sexueller Beleidigung erstellt.


Wiesnblaulicht: Die Meldungen vom Sonntag, 23.09.2018

Das erste Wiesenwochenende begann mit den üblichen Delikten: Diebstahl, Körperverletzung, sexuelle Übergriffe und Betäubungsmittelverstöße. Hier alle Meldungen:

Taschendieb wird von spanischen Fahndern erwischt

Taschendiebfahndern aus Spanien, die zur Unterstützung ihrer deutschen Kollegen auf der Wiesn sind, fiel am Samstag ein 27-Jähriger auf, der sich in einem Zelt auffällig verhielt. Die Beamten konnten beobachten, wie der Mann einer Besucherin im Gedränge den Geldbeutel aus der Handtasche klaute. Die Polizisten nahmen den Mann fest.

Positiver Nebeneffekt: Bei der Geschädigten handelte es sich um eine 28-jährige Spanierin – die Vernehmung konnte also in der Muttersprache stattfinden. Der Taschendieb ist bereits einschlägig bekannt. Er wurde einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Hitler-Gruß auf dem Festgelände

Drei Besucher und drei Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes beobachteten kurz vor 22 Uhr am Samstag einen 51-Jährigen, der auf dem Festgelände den Hitler-Gruß zeigte. Der Mann wurde angezeigt.

Mann fotografiert Frauen unter den Rock

Security-Mitarbeiter brachten am Samstagabend einen 30-jährigen Italiener in die Wiesnwache. Der Tourist hatte zuvor drei Frauen mit seinem Handy unter den Rock fotografiert. Eine 21-Jährige hatte die Taten beobachtet und die Sicherheitskräfte in Kenntnis gesetzt. Der Italiener wurde nach der Anzeigenerstattung und der Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder entlassen.

Taschendieb scheitert an Breznverkäufer

Ein 23-jähriger scheiterte bei dem Versuch, die Fünf-Euro-Scheine eines Brezn-Verkäufers zu klauen. Er wurde nämlich dabei beobachtet, wie er die Scheine aus dem Geldbeutel des Mannes zog. Der Verkäufer selber merkte ebenfalls eine Berührung, drehte sich um und sah, wie der Mann die Fünf-Euro-Scheine gerade einsteckte. Als die Polizei den Münchner durchsuchte, wurde noch eine weiterer Geldbeutel gefunden. Die Ermittlungen laufen, der 23-Jährige wurde angezeigt.

Körperverletzung durch Weißbierglas

In einem Biergarten auf dem Festgelände gerieten am Samstagabend zwei Gruppen in Streit. In dessen Verlauf kam es zu tätlichen Auseinandersetzungen, ein Mann schlug einem 26-jährigern aus Villingen-Schwennigen ein Weißbierglas auf den Kopf. Alle Beteiligten wurden wegen einer wechselseitigen Körperverletzung angezeigt.

Sexueller Übergriff auf 24-Jährige

Zwei Münchner (24 und 43 Jahre alt) haben in einem Festzelt eine 24-jährige Touristin aus Schweden festgehalten, der 24-Jährige griff ihr dann in den Intimbereich. Aufgrund der sofortigen Gegenwehr ließen die beiden Männer aber von der Schwedin ab. Sie wurden anschließend von der Polizei festgenommen und auf die Wiesnwache gebracht. Nach der Anzeigenaufnahme werden sie dem Haftrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt.

Fahrgeschäft bleibt stehen - mit Personen drin

Am Samstag gegen 20.10 Uhr ging eine Meldung bei der Wiesn-Wache ein, dass ein Fahrgeschäft mit Fahrgästen aufgrund eines technischen Defekts stehen geblieben sei. Nach circa 25 Minuten konnte der Defekt behoben werden und die Personen wieder sicher zur Ein- und Ausstiegsstelle gefahren werden. Keiner der Fahrgäste kam dabei zu Schaden. Sie nahmen den Vorfall mit Humor und erhielten ihr Eintrittsgeld wieder zurück. Das Fahrgeschäft stellte seinen Betrieb für diesen Abend ein.

Wiesn-Besucher hat Haschisch dabei

Bei den Einlasskontrollen wurde bei einem 21-Jährigen aus München Haschisch in nicht geringe Menge gefunden. Der Mann wurde nach beendeter Sachbearbeitung in die Haftanstalt im Polizeipräsidium München gebracht.

Das Wiesnblaulicht vom Samstag, 22.09.2018

Einen ersten Polizeibericht von der Wiesn wird es am Sonntag geben. Doch bereits am ersten Tag hat die Aicher-Ambulanz einen kleinen Zwischenstand gemeldet. Der erste Patient - ein Mann in Mönchskutte - musste demnach auch 32 Minuten nach dem Beginn des Bierausschanks wegen überhöhten Alkoholkonsums behandelt worden. Dabei habe sich herausgestellt, dass es sich nicht um einen Ordensmann handelte, erläuterten die Sanitäter der Aicher Ambulanz. Die Kutte sei aber echt gewesen.

 

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